Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Michael Roes
Roes, Michael: Haut des Südens. Roman

Berlin Verlag, Berlin 2000, ISBN 3827003660, Gebunden, 259 Seiten, 18,41 EUR
Auf den Spuren der Helden von Twain, Melville, Faulkner und Hemingway fährt ein junger Mann den Mississippi herunter. Diese Reise erhält bald eine merkwürdige Eigendynamik, denn überall begegnen ihm wie selbstverständlich die Helden seiner Leseabenteuer, die ihn immer tiefer in ihre Welt hineinziehen. ... mehr lesen
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Roes, Michael: David Kanchelli. Roman

Berlin Verlag, Berlin 2001, ISBN 3827003938, Gebunden, 330 Seiten, 20,35 EUR
Schon als Kind war Ephraim Kanchellis jüngerer Bruder David der leidenschaftlichere und wachere: ein Außenseiter, für den der Erstgeborene sich immer wieder schämen musste, für den er sich immer wieder prügelte. Jahrzehnte später, das Jahr 2023 ist angebrochen, ist Ephraim der Präsident einer demokratischen und ... mehr lesen
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Roes, Michael: Kain. Elegie

Parthas Verlag, Berlin 2004, ISBN 3936324158, Gebunden, 94 Seiten, 14,80 EUR
Nach seinem Lyrikdebüt "Durus Arabij - Arabische Lektionen" erscheint nun Roes' zweiter Lyrikband "Kain. Eine Elegie" An diesem streng gebauten Zyklus schrieb der Autor siebzehn Jahre von 1986 bis 2003.
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Roes, Michael: Weg nach Timimoun. Roman

Matthes und Seitz, Berlin 2006, ISBN 3882218649, Gebunden, 176 Seiten, 17,80 EUR
"Weg nach Timimoun" ist die abenteuerliche Reise zweier Jugendlicher durch das von politischen und religiösen Spannungen geprägte Algerien. Im Mittelpunkt steht Laid, der zwischen seinem modernen, europäisch geprägten Leben in der Großstadt am Meer und den Erinnerungen an seine Kindheit in einem traditionellen ... mehr lesen
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Roes, Michael: Ich weiß nicht mehr die Nacht. Roman

Matthes und Seitz, Berlin 2007, ISBN 3882217073, Gebunden, 226 Seiten, 19,80 EUR
Stefanos wächst auf in einer deutschen Kleinstadt. Die banale Tristesse des Alltags versucht er durch ein Doppelleben zu durchbrechen: Tagsüber treibt er Sport mit einem philosophierenden Trainer in einer heruntergekommenen Turnhalle, die Nächte verbringt er als unnahbarer Barkeeper in einer Cocktailbar. Seine alternde Stiefmutter ekelt ... mehr lesen
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Roes, Michael: Die fünf Farben Schwarz. Roman

Matthes und Seitz, Berlin 2009, ISBN 3882216484, Gebunden, 576 Seiten, 24,80 EUR
Eine Entführung, eine scheiternde Ehe und schiere Verzweiflung am Älterwerden stehen im Mittelpunkt dieses geheimnisvollen und spannenden Romans. Während der Leipziger Rhetorikprofessor Holz an einem Essay über den Tod zu schreiben beginnt, weckt die Freundschaft zu einem chinesischen Studenten sein Interesse an dessen Kultur. Er ... mehr lesen
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Roes, Michael: Geschichte der Freundschaft. Roman

Matthes und Seitz Berlin, Berlin 2010, ISBN 3882215348, Gebunden, 320 Seiten, 22,90 EUR
Inmitten politischer Unruhen lernt Matthias, ein deutscher Urlauber, in Algerien den jungen Kabilen Yanis kennen. Im Laufe seines Aufenthalts freunden sie sich an, bis Yanis kurz vor Matthias Abreise bei einer politischen Demonstration verschwindet. Zurück in Deutschland, versucht Matthias ihn ausfindig zu machen als das nicht gelingt, reist er ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





