Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Meriwether Lewis

Meriwether Lewis, 1774 in Albemarle County, Virginia, geboren, trat 1794 in die US-Armee ein, wo er bis zum Rang eines Captain aufstieg. 1801 wurde er Privatsekretär von Präsident Thomas Jefferson. Auf dessen Anordnung hin bereitete er eine Expedition vor, die die von Frankreich neu erworbenen Gebiete Missouri und Louisiana erkunden sollte. Zusammen mit William Clark brach er im März 1804 auf. Die Expedition führte von St. Louis aus am Missouri Fluss entlang nach Nord Dakota, über die Rocky Mountains bis nach Oregon zum Pazifik - und auf gleichem Wege wieder zurück. Nach ihrer Rückkehr 1806 entlohnte Jefferson Lewis, indem er ihn zum Gouverneur von Louisiana machte. 1809 kam Meriwether Lewis unter ungeklärten Umständen um Leben.

Bücher von Meriwether Lewis

Clark, William / Lewis, Meriwether: Tagebuch der ersten Expedition zu den Quellen des Missouri, sodann über die Rocky Mountains zur Mündung des Columbia in den Pazifik und zurück. vollbracht in den Jahren 1804 - 1806

Zweitausendeins Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 386150619X, Gebunden, 656 Seiten, 40,00 EUR

Aus dem Englischen von Friedhelm Rathjen. Für Arno Schmidt war es "eine der großen Reisen der Menschheit", für die jungen USA wurde sie zu einem der wichtigsten und folgenreichsten Ereignisse ihrer Geschichte. Im März 1803 hatte Präsident Jefferson Frankreich das riesige Gebiet zwischen Mississippi und Rocky Mountains für ... mehr lesen
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Clark, William / Lewis, Meriwether: Der weite Weg nach Westen. Die Tagebücher der Lewis & Clark Expedition 1804-1806

Cover: Der weite Weg nach Westen

Edition Erdmann, Lenningen 2007, ISBN 3865030424, Gebunden, 366 Seiten, 58,00 EUR

Aus dem Amerikanischen von Uwe Pfullmann. Herausgegeben von Hartmut Wasser. Nach mehrmonatigen Vorbereitungen im Jahre 1803 und dem Transport lebenswichtiger Expeditionsgüter den Ohio hinab bezieht die Truppe ein Winterlager am Ostufer des Mississippi nahe St. Louis. Am 14. Mai 1804 bricht das "Corps of Discovery" zur Reise in unbekannte ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen