Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Melissa Müller

Melissa Müller, 1967 in Wien geboren, Studium der BWL und Germanistik, ist freie Autorin und schreibt für verschiedene deutschsprachige Kultur- und Nachrichtenmagazine. Sie hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht, u. a. "Das Mädchen Anne Frank", 1998 (bisher in 15 Sprachen, Verfilmung durch ABC & Dreamworks/Steven Spielberg). Sie lebt zurzeit in Irland.

Bücher von Melissa Müller

Müller, Melissa / Piechocki, Reinhard: Alice Herz-Sommer. 'Ein Garten Eden inmitten der Hölle'. Ein Jahrhundertleben

Cover: Alice Herz-Sommer

Droemer Knaur Verlag, München 2006, ISBN 3426273896, Gebunden, 429 Seiten, 19,90 EUR

Es ist die Geschichte einer doppelten Liebe: der Liebe einer Mutter zu ihrem Kind und der Liebe einer Künstlerin zur Musik. Es ist eine Geschichte, die davon erzählt, was Liebe vermag. 102 Jahre ist sie alt und blickt zurück auf ein wahrhaft außergewöhnliches Leben: Alice Herz-Sommer, geboren um die Jahrhundertwende in Prag. ... mehr lesen
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Müller, Melissa / Tatzkow, Monika: Verlorene Bilder, verlorene Leben . Jüdische Sammler und was aus ihren Kunstwerken wurde

Cover: Verlorene Bilder, verlorene Leben

Elisabeth Sandmann Verlag, Mücnhen 2008, ISBN 3938045302, Gebunden, 249 Seiten, 34,00 EUR

Im größten Kunstraub aller Zeiten enteignete das Naziregime etwa 600 000 Kunstwerke aus jüdischem Privatbesitz. Seit 1945 bemühen sich Geschädigte und Erben um die Erstattung ihrer "verlorenen" Bilder - meist mit mäßigem Erfolg. Während die Medien häufig nur über die heute zu erzielenden ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen