Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Maximilian Woloschin

Maximilian Alexandrowitsch Woloschin, geboren 1877 in Kiew, ist ein Vertreter des "Silbernen Zeitalters" der russischen Lyrik zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Als Kind zog er mit seiner Mutter nach Moskau, später nach Feodossja und schließlich 1893 in die Schwarzmeersiedlung Koktebel. Ab 1901 lebte er einige Jahre in Paris, schrieb Gedichte, malte und wanderte durch Europa. 1903 kehrte Woloschin nach Russland zurück. Er lernte bekannte Dichter wie Alexander Blok und Andrej Bely kennen und zog nach Sankt Petersburg. Neben der Literatur und der Malerei interessierte sich Woloschin auch für Bildhauerei und Okkultismus. Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs war er in der Schweiz, von der aus er gegen den Krieg protestierte - u.a. durch einen Brief an Kriegsminister Suchomlinow. Ab 1917 lebte Woloschin wieder in Koktobel. Er starb dort 1932 an einer Lungenentzündung.

Bücher von Maximilian Woloschin

Woloschin, Maximilian: Die Pfade Kains. Ein Poem. Russisch-Deutsch

Cover: Die Pfade Kains

Pforte Verlag, Dronach 2004, ISBN 385636157X, Gebunden, 192 Seiten, 19,00 EUR

Aus dem Russischen von Alexander Nitzberg. Maximilian Woloschin (1877-1932) gilt als einer der bedeutendsten Dichter des "Silbernen Zeitalters" der russischen Lyrik. In seinen Anfängen dem Symbolismus verfallen, entwickelte er sich bald zu einer eigenständgen Stimme, deren beinahe prophetische Wucht nach der Oktoberrevolution sowohl ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen