Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Maurice Halbwachs

Maurice Halbwachs, geboren 1877, Schüler von Henri Bergson, Philosoph und Ökonom, war eines der namhaftesten Mitglieder der ecole sociologique Durkheims. Seit 1919 hatte Maurice Halbwachs eine Professur für Soziologie in Straßburg inne, die erste Professur für Soziologie überhaupt. Er pflegte enge Beziehungen zum Kreis der nouvelle histoire um Lucien Febvre und Marc Bloch. Ab 1935 war Halbwachs Nachfolger von Celestin Bougle an der Sorbonne und seit 1944 Lehrstuhlinhaber für Sozialpsychologie am College de France. Maurice Halbwachs starb im März 1945 im Konzentrationslager Buchenwald.

Bücher von Maurice Halbwachs

Halbwachs, Maurice: Klassen und Lebensweisen. Maurice Halbwachs in der édition discours. Band 2: Ausgewählte Schriften

Cover: Klassen und Lebensweisen

UVK Universitätsverlag Konstanz, Konstanz 2001, ISBN 3896698907, Broschiert, 160 Seiten, 19,43 EUR

Herausgegeben von Stephan Egger und Franz Schultheis. In seinen Schriften zur Theorie sozialer Klassen entwickelt Halbwachs, zunächst in Auseinandersetzung mit den Auffassungen der deutschen Nationalökonomie, dann im Verlauf seiner Untersuchungen zur Arbeiterklasse, gegen jeden "Realismus" im Klassendenken eine Vorstellung, die im Verhältnis von ... mehr lesen
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Halbwachs, Maurice: Stätten der Verkündigung im Heiligen Land. Eine Studie zum kollektiven Gedächtnis

Cover: Stätten der Verkündigung im Heiligen Land

UVK Medien Verlagsges., Konstanz 2003, ISBN 389669894X, Kartoniert, 268 Seiten, 24,00 EUR

Aus dem Französischen von Stephan Egger. In dieser Untersuchung nimmt Maurice Halbwachs lange nach seiner Arbeit über das "kollektive Gedächtnis" erneut eine Fragestellung auf, die die Grenzen der Humanwissenschaften neu bestimmte. Seine Untersuchung zum geschichtlichen Wandel der christlichen Überlieferung zeichnet den Zugriff religiöser ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen