Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Martin Seel
Seel, Martin: Ästhetik des Erscheinens.

Carl Hanser Verlag, München 2000, ISBN 3446199411, Gebunden, 326 Seiten, 23,01 EUR
Der Kunst der Gegenwart wird oft unterstellt, dass sie ihre Existenz bestimmten Theorien verdanke und von sich aus keine unmittelbare ästhetische Wirkung hervorbringe. Hätten diese Stimmen Recht, müsste es genügen, die theoretischen Debatten über die Kunst zu verfolgen - auf die Auseinandersetzung mit den Werken könnte man getrost verzichten. ... mehr lesen
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Seel, Martin: Vom Handwerk der Philosophie. 44 Kolumnen

Carl Hanser Verlag, München 2002, ISBN 3446200665, Broschiert, 168 Seiten, 14,90 EUR
Martin Seels Philosophie-Kolumne in der "Zeit" war eine Institution: Von 1998 bis 2001 räsonierte er über die aktuellen Themen und Moden der internationalen philosophischen Debatte. Was sonst nur in kleinen Zirkeln abgehandelt wird, erreichte hier die Öffentlichkeit und ist jetzt als Kompendium der jüngsten Philosophie ... mehr lesen
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Seel, Martin: Sich bestimmen lassen. Studien zur theoretischen und praktischen Philosophie

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518291890, Taschenbuch, 300 Seiten, 11,00 EUR
Die Philosophie spricht viel vom Tun, eher wenig vom Lassen. Die Leistungen des Menschen können jedoch nur in der Einheit beider Bewegungen gelingen. Dieses Motiv verfolgt Martin Seel in exemplarischen Untersuchungen zur Sprachphilosophie und Erkenntnistheorie einerseits, zur Handlungstheorie und Ethik andererseits. Dabei kommt es zu einer weitreichenden ... mehr lesen
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Seel, Martin: Adornos Philosophie der Kontemplation.
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518292943, Kartoniert, 156 Seiten, 8,50 EUR
Die Essays dieses Bandes schlagen eine neue Deutung der Philosophie Adornos vor. Gemeinsam weisen sie auf das positive Zentrum seines negativen Denkens hin. Dieser normative Kern liegt in einer ebenso originellen wie eigenwilligen Theorie der kontemplativen Aufmerksamkeit, in der sich Motive der theoretischen Philosophie, der Moraltheorie und der Ästhetik ... mehr lesen
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Seel, Martin: Die Macht des Erscheinens. Texte zur Ästhetik

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3518294679, Gebunden, 274 Seiten, 11,00 EUR
Alle Wege der ästhetischen Wahrnehmung kreuzen sich in einer Aufmerksamkeit für das phänomenale Erscheinen der Welt und damit in einer Vergegenwärtigung der vergehenden Gegenwart des menschlichen Lebens. Dieser Grundgedanke von Martin Seels vielbeachteter Ästhetik des Erscheinens wird in den Texten dieses Buchs theoretisch erweitert ... mehr lesen
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Seel, Martin: Theorien.

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 310071010X, Gebunden, 255 Seiten, 19,90 EUR
Philosophische Theorien gelten als schwer zugängliche, abstrakte Gedankengebäude. Martin Seel zeigt, dass es auch anders geht: In geschliffenen Sätzen, Beobachtungssplittern, Aphorismen, Denkbildern und kurzen Erzählungen lässt er die großen Themen der Philosophie im Kleinen aufscheinen. In der literarischen Tradition ... mehr lesen
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Seel, Martin: 111 Tugenden, 111 Laster. Eine philosophische Revue

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011, ISBN 3100710118, Gebunden, 285 Seiten, 18,95 EUR
Tugenden und Laster sind sich näher, als man glaubt. Wie tanzende Paare drehen sie sich umeinander, stoßen sich ab, um sich wieder eng zu umschlingen. In ihren Bewegungen sind sie oft nicht voneinander zu unterscheiden und bringen die eigene Lebensführung ins Wanken. Wie leiten und verleiten sie uns im gegenwärtigen Handeln? Martin ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





