Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Marshall McLuhan

Herbert Marshall McLuhan, geboren 1911 in Edmonton/Kanada befasste sich mit der Veränderung der Gesellschaft durch die Massenmedien. In seinen Büchern Die Mechanische Braut (1951), Die Gutenberg-Galaxis (1962) und Die magischen Kanäle/Understanding Media (1964) stellte er seine Auffassungen sowohl zu Kulturprodukten - als solche vor allem auch Medien - dar. McLuhan (gründete 1963 das Institute for Culture and Technologie in Toronto. 1967 erhielt er den Carl-Einstein-Preis der jungen deutschen Kunstkritik. Er starb 1980 in Toronto.

Bücher von Marshall McLuhan

McLuhan, Marshall: Das Medium ist die Botschaft.

Cover: Das Medium ist die Botschaft

Verlag der Kunst, Dresden 2001, ISBN 3364004005, Gebunden, 301 Seiten, 16,00 EUR

Herausgegeben und übersetzt von Martin Baltes, Fritz Boehler, Rainer Höltschl, Jürgen Reuß. Mit 118 Videostills. Der vorliegende Band vereinigt Gespräche und Interviews mit Marshall McLuhan, geführt von: Louis Forsdale, Gerald Emanuel Stearn, Eli Bronstein, Jean Pare und Eric Norden (Playboy). In dieser Form authentischer ... mehr lesen
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McLuhan, Marshall: Das Medium ist die Massage. Ein Inventar medialer Effekte

Cover: Das Medium ist die Massage

Tropen Verlag, Stuttgart 2011, ISBN 3608503110, Gebunden, 160 Seiten, 12,00 EUR

Aus dem Englischen von Martin Baltes und Rainer Höltschl. Der Titel geht auf einen Druckfehler zurück: Ein Setzer hatte aus dem beabsichtigten "Message" das Wort "Massage" gemacht. McLuhan fand das großartig. Denn sein berühmter Slogan "Das Medium ist die Botschaft" war ein Klischee geworden. Jetzt ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen