Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Mark Roseman

Mark Roseman, Professor für Zeitgeschichte an der University of Southhampton. Zahlreiche Veröffentlichungen zur jüngeren deutschen Geschichte, für die er mehrere Preise erhielt, darunter den von der Wiener Library vergebenen Fraenkel-Preis für Zeitgeschichte.

Bücher von Mark Roseman

Roseman, Mark: Die Wannsee-Konferenz. Wie die NS-Bürokratie den Holocaust organisierte

Cover: Die Wannsee-Konferenz

Propyläen Verlag, Berlin 2002, ISBN 3549071507, Gebunden, 221 Seiten, 19,00 EUR

Am 20. Januar 1942, versammelten sich fünfzehn führende Vertreter der obersten Reichs- und Parteibehörden des NS-Regimes in einer Villa am Berliner Wannsee. Gastgeber: Reinhard Heydrich, Chef der Sicherheitspolizei und des SD. Einziger Tagesordnungspunkt: "Besprechung über die Endlösung der Judenfrage". Der Historiker Mark Roseman hat sich intensiv ... mehr lesen
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Roseman, Mark: In einem unbewachten Augenblick. Eine Frau überlebt im Untergrund

Cover: In einem unbewachten Augenblick

Aufbau Verlag, Berlin 2002, ISBN 3351025319, Gebunden, 583 Seiten, 25,00 EUR

Aus dem Englischen von Astrid Becker. In einem unbewachten Augenblick entkommt die junge Marianne Strauss 1943 der Gestapo. Sie ist eine von 3.000 Juden, die Nazi-Deutschland, versteckt im Untergrund, überlebten. Mark Roseman verknüpft Mariannes Geschichte mit der präzisen Schilderung seiner Recherchen. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen