Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Margaret Atwood
Atwood, Margaret: Der blinde Mörder. Roman

Berlin Verlag, Berlin 2000, ISBN 3827000130, Gebunden, 691 Seiten, 24,54 EUR
Aus dem Englischen von Brigitte Walitzek. Laura, die fünfzehnjährige Tochter aus wohlhabendem Hause, verfällt einem linken Agitator, der auch für ihre Schwester Iris das romantische Ideal eines Mannes darstellt. Als Laura von seinem Tod hört, begeht sie Selbstmord. Iris versucht rückblickend, sich über das Geschehen Klarheit zu verschaffen.
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Atwood, Margaret: Oryx und Crake. Roman

Berlin Verlag, Berlin 2003, ISBN 3827000149, Gebunden, 381 Seiten, 24,00 EUR
Aus dem Englischen von Barbara Lüdemann. In einer gar nicht so fernen Zukunft, in einer Welt, die ständig von Umweltkatastrophen bedroht ist, leben Oryx und Crake. Der Meeresspiegel ist bereits dramatisch gestiegen und die Küstenstädte sind dem Wasser zum Opfer gefallen. Die Mehrheit der Menschen haust in den verfallenen Städten, ... mehr lesen
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Atwood, Margaret: Die Penelopiade. Der Mythos von Penelope und Odysseus

Berlin Verlag, Berlin 2005, ISBN 3827004497, Gebunden, 176 Seiten, 14,00 EUR
Aus dem Englischen von Malte Friedrich. "Ich habe mich entschieden, Penelope und ihre zwölf gehängten Mägde die Geschichte erzählen zu lassen. Die Mägde bilden einen Chor, der sich zwei Fragen widmet, die sich nach einer genauen Lektüre der Odyssee zwangsläufig auftun: Wie kam es zur Erhängung der Mägde ... mehr lesen
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Atwood, Margaret: Das Zelt. Erzählungen

Berlin Verlag, Berlin 2006, ISBN 3827000157, Gebunden, 160 Seiten, 18,00 EUR
Aus dem Englischen von Malte Friedrich. Eine Katze kommt in den Himmel, wenn auch gänzlich gegen ihren Willen, denn sie hat Höhenangst. Gott sitzt dort mit pelzigen Klauen in einem Baum und spricht freundlich mit ihr - allerdings etwas träge und mit vollem Mund, und dazu ist der Boden unter dem Baum übersäht mit abgebissenen ... mehr lesen
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Atwood, Margaret: Moralische Unordnung. Roman

Berlin Verlag, Berlin 2008, ISBN 3827007097, Gebunden, 253 Seiten, 19,90 EUR
Aus dem Englischen von Malte Friedrich. Nur die erste Geschichte bricht aus der Chronologie dieses Lebens aus. Sie zeigt ein älteres Paar, das aus dem Kanada der Gegenwart in der Phantasie der Frau plötzlich in die Spätzeit des Römischen Reiches versetzt wird: Die Barbaren kommen! Dann aber führt das Buch in die Kindheit der ... mehr lesen
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Atwood, Margaret: Payback. Schulden und die Schattenseiten des Wohlstands

Berlin Verlag, Berlin 2008, ISBN 3827008573, Gebunden, 250 Seiten, 18,00 EUR
Aus dem Englischen von Bettina Abarbanell, Grete Osterwald, Sigrid Ruschmeier, Gesine Strempel und Brigitte Walitzek. Als "stille Matahari" hat Michael Ondaatje die große Margaret Atwood einmal bezeichnet. Ist sie eher eine Kassandra? Wie sonst wäre es zu erklären, dass sie punktgenau zum weltweiten Platzen der Finanzblase ... mehr lesen
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Atwood, Margaret: Das Jahr der Flut. Roman

Berlin Verlag, Berlin 2009, ISBN 3827008840, Gebunden, 478 Seiten, 22,70 EUR
Aus dem Englischen von Monika Schmalz. Hoch auf den Dächern der Stadt, dem Himmel am nächsten, liegt das Paradies. Seine Bewohner nähren sich von Gemüse, Früchten und Honig und kultivieren ihren Garten Eden, den sie dem Waste Land einer Stadt jenseits der drohenden Klimakatastrophe abgetrotzt haben. Die junge, kämpferische ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
Mit 33 Abbildungen. 1885 erschütterte die westliche Welt die Nachricht vom Fall der Stadt Khartum und der brutalen ...
Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





