Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Marcus Tullius Cicero

Marcus Tullius Cicero wurde am 3. Januar 106 vor Christus in Arpinum geboren. Er war Redner, Politiker und Schriftsteller. Seine Bedeutung liegt nicht auf dem Gebiet der Politik, so wie er es damals vermutete, sondern auf dem Gebiet der Sprache und Literatur. Cicero ist besonders durch seine Reden, aber auch durch seine philosophischen und rhetorischen Schriften der wahre Schöpfer der klassischen lateinischen Kunstprosa. Diese Kunstprosa galt in der Folgezeit als Muster der lateinischen Sprache. Seine Briefe sind wertvolle historische Dokumente und autobiografische Zeugnisse der Antike. Am 7. Dezember 43 vor Christus wurde Cicero aus politischen Gründen in Formiae ermordet.

Bücher von Marcus Tullius Cicero

Cicero, Marcus Tullius: De Officiis.

Verlag Wirtschaft und Finanzen, Düsseldorf 2001, ISBN 3878811608, Gebunden, 184 Seiten, 347,68 EUR

Faksimile der 1465 in Mainz erschienenen Edition Princeps, mit Kommentarband. Im Ledereinband. Der Kommentarband wurde herausgegeben von Bertram Schefold. Mit Kommentaren von Hans Kloft, Walter Rüegg und Gloria Vivenza. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Cicero, Marcus Tullius: Commentariolum petitionis. Empfehlungen zur Bewerbung um den Konsulat

Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2001, ISBN 3534144856, Gebunden, 200 Seiten, 23,01 EUR

Lateinisch und Deutsch. Herausgegeben, übersetzt und kommentiert von Günter Laser. Wie man sich erfolgreich um das höchste Staatsamt der römischen Republik ? den Konsulat ? bewirbt, hat Quintus Tullius Cicero im 'Commentariolum petitionis' für seinen berühmten Bruder Marcus zusammengefasst. Dieses Handbuch, das alle gängigen Tricks und ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Cicero, Marcus Tullius: Gespräche in Tusculum.

Cover: Gespräche in Tusculum

Artemis und Winkler Verlag, Berlin 2003, ISBN 3760841074, Gebunden, 394 Seiten, 24,90 EUR

Herausgegeben und übersetzt von Olof Gigon. Tusculum ist der Name der kleinen altetruskischen Ortschaft, in der sich der Landsitz von Cicero befand. Die fünf Dialoge der "Gespräche in Tusculum" haben ein gemeinsames Thema: die Bewältigung des Schmerzes. Glückseligkeit kann der Weise nur erreichen, wenn er sich weder durch Todesfurcht, ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Cicero, Marcus Tullius: Über den Redner. de oratore. Lateinisch - Deutsch

Cover: Über den Redner

Artemis und Winkler Verlag, Düsseldorf 2007, ISBN 3760817459, Gebunden, 802 Seiten, 59,90 EUR

Im Senat wie vor Gericht riss Cicero die Zuhörer durch sein Pathos mit. Gleichzeitig war er ein kühler Analytiker der Rhetorik. In seinen theoretischen Schriften formuliert er, was einen idealen Redner ausmacht. Darum geht es in dem fiktiven Dialog "De oratore". In Ciceros Landhaus in Tusculum versammeln sich die bedeutendsten Redner ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen