Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Marco Wehr

Marco Wehr, geboren 1961 in Wuppertal, ist ausgebildeter Physiker und Philosoph und hat 1998 mit einer wissenschaftstheoretischen Untersuchung der Chaostheorie promoviert. Sein wissenschaftlicher Arbeitsschwerpunkt sind Fragen der "Voraussagbarkeit". Wehrs zweites "Standbein" ist der Tanz. Er ist international als Tänzer und Choreograph aufgetreten und gibt entsprechende Kurse. Sein Schwerpunkt sind Prinzipien des Bewegungslernens und -lehrens. Er lebt in Tübingen.

Bücher von Marco Wehr

Wehr, Marco / Weinmann, Martin (Hrsg.): Die Hand - Werkzeug des Geistes.

Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 1999, ISBN 3827402921, gebunden, 407 Seiten, 25,46 EUR

Ein Buch über Finger und Hände, Fühlen und Handeln, Schrift und Sprache, Evolution und Kulturgeschichte, Handauflegen und Touchscreens. Wie steuert das Gehirn die Bewegungen unserer Hand? Warum gibt es nicht mehr Linkshänder? Kann man aus Händen lesen? ... mehr lesen
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Wehr, Marco: Der Schmetterlingsdefekt. Turbulenzen in der Chaostheorie

Cover: Der Schmetterlingsdefekt

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3608943226, Gebunden, 224 Seiten, 19,50 EUR

Kann der Flügelschlag eines Schmetterlings ein Unwetter in Alaska auslösen? Was ist wirklich dran an der Sensation Chaostheorie? Das Buch deckt witzig und tiefsinnig Unstimmigkeiten und versteckte Widersprüche in der Chaostheorie auf. Der Schmetterlingseffekt und das fraktale Apfelmännchen sind allgegenwärtige Sinnbilder der ... mehr lesen
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Wehr, Marco: Welche Farbe hat die Zeit? . Wie Kinder uns zum Denken bringen

Cover: Welche Farbe hat die Zeit?

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3821857935, Gebunden, 243 Seiten, 16,90 EUR

Dieses Buch untersucht, wie Kinder die Erwachsenen zum Denken bringen. Denn meist geht es bei dem, was wir von Kindern lernen können, nicht um Faktenwissen, sondern um die Grundfragen der Existenz: um den Nutzen des Nichtwissens, die Chancen, die in Fehlern liegen, und den Umgang mit der Zeit. Mit diesem Wissen können Sie lernen, warum ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen