Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Marcel Beyer

Marcel Beyer, geboren 1965 in Tailfingen/Württemberg, studierte von 1987 bis 1991 Germanistik, Anglistik und Literaturwissenschaft an der Universität Siegen. Er arbeitete als Lektor der Literaturzeitschrift "Konzepte"  und schrieb in der "Spex". 1991 erschien Beyers erster Roman "Das Menschenfleisch". Marcel Beyer lebt seit 1996 in Dresden.

Bücher von Marcel Beyer

Beyer, Marcel: Spione. Roman

Cover: Spione

DuMont Verlag, Köln 2000, ISBN 3770154177, Gebunden, 306 Seiten, 20,35 EUR

Zu Spionen in ihren Familien werden die Jugendlichen Carl, Paulina und Nora, Cousin und Cousinen des Ich-Erzählers. Wo andere in den Fotoalben blättern, deren Aufnahmen die Eltern und Großeltern erinnern und Generationsgeschichte erzählen, stoßen sie auf Geheimnisse. Was war das für eine Liebesgeschichte um den Großvater, der im November 1936 ... mehr lesen
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Beyer, Marcel: Erdkunde. Gedichte

Cover: Erdkunde

DuMont Verlag, Köln 2002, ISBN 3832160078, Gebunden, 116 Seiten, 16,90 EUR

In seinen neuen Gedichten erkundet Marcel Beyer, ausgehend von Dresden, dem Ort seines Lebens und Schreibens, den europäischen Osten, Polen, Estland und Tschechien. ... mehr lesen
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Beyer, Marcel: Nonfiction.

Cover: Nonfiction

DuMont Verlag, Köln 2003, ISBN 383217835X, Gebunden, 322 Seiten, 22,90 EUR

Unter dem Titel "Nonfiction" versammelt Marcel Beyer die Auseinandersetzungen mit den eigenen Erfahrungen beim Hören, Lesen und Schreiben - mit den poetologischen Vorgaben und lebensgeschichtlichen Hintergründen der Arbeit mit Sprache. "Nonfiction" führt in Kindheit und Jugend zurück und erzählt von ersten "Medienerfahrungen" ... mehr lesen
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Beyer, Marcel: Vergesst mich.

Cover: Vergesst mich

DuMont Verlag, Köln 2006, ISBN 3832179682, Gebunden, 64 Seiten, 7,50 EUR

Ein Mann und seine Freundin laufen unter dem klaren Novemberhimmel durchs Zentrum von Madrid: Uniformierte, Falangistenfahnen und Franco-Devotionalien erinnern an den soeben zu Ende gegangenen Aufmarsch. In Madrid aber kommt auch wieder das Bild eines Freundes vor Augen, und mit dem Bild eine Geschichte,"nachdem es mir gelungen war, eine Weile ... mehr lesen
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Beyer, Marcel: Kaltenburg. Roman

Cover: Kaltenburg

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 351841920X, Gebunden, 400 Seiten, 19,80 EUR

Ludwig Kaltenburg, geboren 1903, Biologe, arbeitet Ende der dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts in Posen. Dort begegnet er zum ersten Mal dem Ich-Erzähler, zu diesem Zeitpunkt noch ein Kind. Im Gefolge des Zusammenbruchs des "Dritten Reichs" flüchtet der Junge mit seinen Eltern nach Dresden. Dessen Bombardierung im Februar ... mehr lesen
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Beyer, Marcel: Putins Briefkasten. Acht Recherchen

Cover: Putins Briefkasten

Suhrkamp Verlag, Berlin 2012, ISBN 3518463241, Kartoniert, 224 Seiten, 8,99 EUR

Eines Morgens, in einer ihm "selber nicht ganz klaren Anwandlung", fährt Marcel Beyer an den Stadtrand von Dresden, um dort einen Briefkasten noch einmal zu sehen, nicht irgendeinen, sondern den Wladimir Putins, der in den achtziger Jahren hier lebte. Er findet ihn nicht mehr vor. Aber was Beyer auf seiner Spurensuche wahrnimmt und aufschreibt, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen