Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Manfred Rommel

Manfred Rommel, geboren 1928 in Stuttgart als Sohn des späteren Feldmarschalls Erwin Rommel, war dort bis 1996 22 Jahre lang Oberbürgermeister, dreimal Präsident des Deutschen Städtetages und bis 1999 Koordinator für die deutsch-französische Zusammenarbeit. Nach dem Studium der Rechte und der Zweiten Juristischen Staatsprüfung trat er in den Dienst der Regierung seines Heimatlandes. Vor seiner Wahl zum Oberbürgermeister war er Staatssekretär des Finanzministeriums. Seit 1981 veröffentlichte er zwölf Bücher. Seine Erinnerungen "Trotz allem heiter" (1998) standen lange auf den Bestsellerlisten. 2000 erschien von ihm bei Hohenheim "Neue Sprüche und Gedichte", 2001 "Holzwege zur Wirklichkeit" und 2002 "Ratschläge und fromme Wünsche".

Bücher von Manfred Rommel

Rommel, Manfred: Holzwege zur Wirklichkeit. Meine derzeitige Weltsicht

Cover: Holzwege zur Wirklichkeit

Hohenheim Verlag, Stuttgart - Leipzig 2001, ISBN 3898500268, Gebunden, 399 Seiten, 20,35 EUR

Manfred Rommel nimmt in seinem neuen Buch die Politiker und ihre Wähler, den Staat und die Gesellschaft, Deutschland und Europa unter die Lupe - wie immer bei ihm in einer Sprache, die die Lektüre zu einem großen Lesevergnügen macht. 'Manches ist so ernst', sagt er in seiner Vorbemerkung, 'daß es sich nur im Spaß sagen läßt.' ... mehr lesen
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Rommel, Manfred: Vom Schlaraffenland ins Jammertal. Machen wir uns schlechter, als wir sind?

Cover: Vom Schlaraffenland ins Jammertal

Hohenheim Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 389850137X, Gebunden, 286 Seiten, 19,90 EUR

In seinem 15. Buch erinnert Manfred Rommel an sein erstes, das vor einem Vierteljahrhundert erschienen ist. Damals, 1981, beschrieb er unter dem Titel "Abschied vom Schlaraffenland" das unwiderruliche Ende des Wirtschaftswunders. Jetzt warnt er vor einem Absturz ins Jammertal und fragt: "Machen wir uns schlechter, als wir sind?" ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen