Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Manfred Peter Hein

Manfred Peter Hein wurde 1931 in Darkehmen/Ostpreußen geboren. Seit 1958 lebt er in Finnland. Manfred Peter Hein, geboren 1931 in Darkehmen/Ostpreußen, studierte in Göttingen; lebt seit mehr als fünfzig Jahren in Finnland. Für seine Lyrik wurde er u.a. mit dem Peter-Huchel-Preis (1984) und dem Rainer-Malkowski-Preis der Bayerischen Akademie (2006) ausgezeichnet. Hein wirkt auch als Übersetzer und Herausgeber von Gedichten u.a. aus dem Finnischen und dem Lettischen. Zuletzt veröffentlichte Manfred Peter Hein den Gedichtband "Aufriß des Lichts" (2006) und gab den Band "Weithin wie das Wolkenufer. Finnische Gedichte aus zwei Jahrhunderten" heraus, den er auch selbst übersetzte. Für sein Wirken als Vermittler finnischer Literatur und für seine Übersetzungen wurde er mit dem Finnischen Staatspreis ausgezeichnet.

Bücher von Manfred Peter Hein

Hein, Manfred Peter: Hier ist gegangen wer. Gedichte 1993-2000

Cover: Hier ist gegangen wer

Ammann Verlag, Zürich 2001, ISBN 3250104264, Gebunden, 112 Seiten, 17,38 EUR

Manfred Peter Heins Poesie hat lange im Schatten der Wahrnehmung des Übersetzers und Mittlers gestanden, doch in jüngster Zeit werden die hermetische Strenge seiner Poesie, ihre vielfältigen Bezüge zur weltliterarischen Tradition und ihre thematische Beharrlichkeit als singuläre Erscheinungen zeitgenössischen Dichtens erkannt. Abseits vom Medien- ... mehr lesen
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Hein, Manfred Peter: Aufriss der Lichts. Späte Gedichte

Cover: Aufriss der Lichts

Wallstein Verlag, Göttingen 2006, ISBN 3835300415, Gebunden, 134 Seiten, 18,00 EUR

Manfred Peter Heins Gedichte sind hochkonzentrierte Poesie, wie gehärtet für eine endgültige Form, die alles Ornamentale hinter sich gelassen hat. Der Autor, der seit langem abseits des Betriebsamen im Nordosten Europas lebt, schreibt Naturgedichte von einer Intensität wie kaum jemand sonst heute in deutscher Sprache. Er ist auch ... mehr lesen
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Hein, Manfred Peter: Nachtkreis. Gedichte 2005-2007

Cover: Nachtkreis

Wallstein Verlag, Göttingen 2008, ISBN 3835303570, Gebunden, 109 Seiten, 16,00 EUR

Siebzig Gedichte in zehn Zyklen vereint der neue Band von Manfred Peter Hein, energiegeladene Texte in höchster Verdichtung, abgerungen dem Schweigen. Sie bestechen durch ihre Genauigkeit und Unaufgeregtheit, sie sind filigran gebaut und gleichwohl von enormer Festigkeit. In ihnen ist die geschichtliche Erfahrung des Autors ebenso aufgehoben wie ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen