Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Manfred Koch

Manfred Koch, geboren 1955, ist Privatdozent für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Basel und freier Mitarbeiter im Feuilleton der "Neuen Zürcher Zeitung".

Bücher von Manfred Koch

Koch, Manfred / Overath, Angelika (Hrsg.): Schlimme Ehen. Ein Hochzeitsbuch

Cover: Schlimme Ehen

Die Andere Bibliothek/Eichborn, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3821847107, Gebunden, 332 Seiten, 24,54 EUR

Die Herausgeber zitieren die Bibel und Robert Gernhardt, Grimms Märchen und Gerichtsakten, Ovid und Marie-Luise Scherer, Briefe, Tagebücher und Romane. Der Gebrauchswert eines solchen Expeditionsführers gleicht dem eines Bestimmungsbuches, wie es Pilzsammler verwenden. Schlimme Ehen ist ein Frühwarnsystem, das nicht der Abschreckung dient, sondern ... mehr lesen
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Koch, Manfred: Weimaraner Weltbewohner. Zur Genese von Goethes Begriff 'Weltliteratur'

Cover: Weimaraner Weltbewohner

Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2002, ISBN 3484630299, Gebunden, 285 Seiten, 46,00 EUR

Goethes Begriff "Weltliteratur", den er 1827 in seiner Zeitschrift "Über Kunst und Altertum" in Umlauf brachte, weist drei Dimensionen auf: historische Diagnose, moralischer Appell und klassizistische Poetik der Moderne. Die vorliegende Arbeit versucht, der Vielschichtigkeit des Weltliteraturkonzepts durch einen doppelten begriffsgeschichtlichen ... mehr lesen
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Koch, Manfred (Hrsg.) / Overath, Angelika (Hrsg.): Schlaflos: das Buch der hellen Nächte. Ein literarisches Notturno für Schlafsuchende und Wache

Cover: Schlaflos: das Buch der hellen Nächte

Libelle Verlag, Lengwil 2002, ISBN 3909081479, Gebunden, 316 Seiten, 24,00 EUR

Es geht ein Riss durch die Menschheit, der trennt die Schlaflosen von den ruhevollen Schläfern. Unsere Anthologie umkreist den Kontinent der Schlaflosen und sucht ihre Leuchtfeuer aus Jahrhunderten. Von (sagen wir) Gilgameschs Klagen bis (etwa) zu den Gästen in Jochen Schimmangs Restaurant "Insomnia". Manfred Koch und Angelika Overath haben ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen