Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ma Jian

Ma Jian wurde 1953 in Qingdao, China, geboren. Nachdem er als Fotojournalist für ein staatliches Magazin gearbeitet hatte, unternahm er eine dreijährige Reise durch China und sammelte seine Eindrücke in dem Reisebericht "Red Dust: 3 Jahre unterwegs durch China", für den er den Thomas Cook Travel Book Award erhielt. 1987 zog er von Peking nach Hongkong, weil einige seiner Werke unter dem Verdacht der "geistigen Verschmutzung" in China verboten wurden, reiste aber 1989 wieder nach China, um die Aktivisten auf dem Platz des Himmlischen Friedens zu unterstützen. Seit 1999 lebt er im Londoner Exil und ist mit Flora Drew, seiner englischen Übersetzerin, verheiratet.

Bücher von Ma Jian

Ma Jian, : Red Dust. Roman

Cover: Red Dust

SchirmerGraf Verlag, München 2009, ISBN 3865550630, Gebunden, 422 Seiten, 25,80 EUR

Aus dem Englischen von Barbara Heller. Als Ma Jian dreißig wurde, acht Jahre nach Maos Tod, beschloss er, die engen Grenzen Beijings hinter sich zu lassen. Sein Land begann sich zu verändern, und er wollte es kennen lernen. Nannan, seine kleine Tochter, war nur noch bei ihrer Mutter; seine Freundin betrog ihn; er fühlte sich als Künstler ... mehr lesen
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Ma Jian, : Peking Koma. Roman

Cover: Peking Koma

Rowohlt Verlag, Reinbek 2009, ISBN 3498032321, Gebunden, 928 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Englischen von Susanne Höbel. Der Sommer 1989 wird in "Peking Koma" zum neuralgischen Punkt der Entwicklung eines Landes, das unter dem Zeichen der Befreiung jahrzehntelang von Mao Tsetung mit mörderischen Kampagnen überzogen wurde und das bis heute keinen Weg gefunden hat, mit seinen Hinterlassenschaften und den Verwüstungen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen