Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Luigi Pirandello

Luigi Pirandello wurde 1867 in Sizilien geboren. Nach dem Literaturstudium ließ er sich in Rom nieder, zunächst als freier Schriftsteller, dann als Professor für italienische Literatur. 1925 gründete er das Teatro d'Arte. Auf dessen Schließung 1928 folgte eine Art "freiwilliges Exil" in Berlin. Nach zwei Jahren kehrte er in seine Heimat zurück. 1934 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Luigi Pirandello starb 1936 in Rom.

Bücher von Luigi Pirandello

Pirandello, Luigi: Der Mann seiner Frau. Roman. Gesammelte Werke in 16 Bänden, Band 15

Cover: Der Mann seiner Frau

Propyläen Verlag, Berlin 2000, ISBN 3549055447, Gebunden, 376 Seiten, 34,77 EUR

Deutsche Erstveröffentlichung des 1911 im Original erschienenen Romans von Pirandello. Herausgegeben, aus dem Italienischen übersetzt und mit einem Nachwort von Michael Rössner. Dieser Roman ist in manchen Passagen von geradezu beklemmender Aktualität. Die Problematik der Geschlechterrollen verbindet sich mit den nicht minder aktuellen ... mehr lesen
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Pirandello, Luigi: Die Ausgestoßene. Roman

Cover: Die Ausgestoßene

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2002, ISBN 3803124433, Taschenbuch, 189 Seiten, 10,90 EUR

Aus dem Italienischen von Johannes Thomas. Luigi Pirandellos Debütroman: Die Geschichte der italienischen Effi Briest - mit anderem Ende. Marta ist eine starke Frau, die sich gegen das Schicksal der Ausgestoßenen in einer von Männern dominierten Welt wehrt. ... mehr lesen
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Pirandello, Luigi: Einer nach dem anderen. Novelle

Cover: Einer nach dem anderen

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2006, ISBN 3803112346, Gebunden, 115 Seiten, 12,90 EUR

Aus dem Italienischen von Sabine Schneider. Pirandello entwirft ein verzwicktes Szenario mit einem ausgefeimten Komödienpersonal, Leute, die bauernschlau dreimal um die Ecke denken, um ihren Vorteil zu ergattern, wobei einer nach dem anderen das Nachsehen hat. Sehr komisch und sehr sizilianisch! ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen