Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Ludwig Winder

Ludwig Winder wurde 1889 in Schaffa (Safov, CZ) geboren. Er war Erzähler, Journalist, Kritiker, gehörte zum "Prager Kreis" und war mit Max Brod und J. Urzidil befreundet. Er arbeitete als Journalist in Wien, Teplitz und Pilsen. 1914 wurde er Feuilletonleiter der Prager Zeitschrift "Bohemia". 1939 Flucht nach England. Winder setzt sich in seinen Romanen ("Die nachgeholten Freuden", 1927; "Der Kammerdiener", 1943-45) mit Herrschaft, Macht und Unterdrückung auseinander. Er war Anhänger der habsburgischen Vielvölkerstaatsidee; der kritische Franz-Ferdinand-Roman "Der Thronfolger" (1937) wurde im Ständestaat verboten. Ludwig Winder starb 1946 Baldock bei London.

Bücher von Ludwig Winder

Winder, Ludwig: Geschichte meines Vaters. Romanfragment

Cover: Geschichte meines Vaters

Igel Verlag, Oldenburg 2000, ISBN 3896211072, Kartoniert, 144 Seiten, 19,43 EUR

Mit einem Nachwort herausgegeben von Dieter Sudhoff. ... mehr lesen
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Winder, Ludwig: Die Pflicht. Roman

Cover: Die Pflicht

Arco Verlag, Wuppertal 2004, ISBN 3980841049, Gebunden, 204 Seiten, 22,00 EUR

Mit einem Nachwort herausgegeben von Christoph Haacker. Mit Ludwig Winder (1889-1946) ist in den letzten Jahrzehnten ein Prager deutscher Autor als bedeutender europäischer Erzähler wiederentdeckt worden. In Prag war Ludwig Winder, dessen Romane an Joseph Roth oder Ernst Weiss erinnern, schon zu Lebzeiten berühmt, eine zentrale Figur ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen