Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Louis I. Kahn

Louis Isidore Kahn wurde 1901 auf der estnischen Insel Saaremaa (Ösel) geboren. 1905 emigrierte seine Familie in die USA. Kahn wuchs in Philadelphia auf und studierte dort von 1920 bis 1924 an der Universität von Pennsylvania. Es folgte eine Europareise, die ihn unter anderem auch nach Carcassonne in Frankreich führte. 1925-26 war er Chefdesigner der Weltausstellung in Philadelphia. Danach arbeitete er mit damals bekannten Architekten zusammen und reiste erneut nach Europa. 1937 eröffnete er ein eigenes Büro und begann mit Siedlungsbauprojekten. In den vierziger Jahren schloss Kahn sich mit George Howe, bedeutend für das Neue Bauen in den USA, und Oscar Stonorov zusammen (Carver Court Housing in Coatesville, Pennsylvania 19411944). Gemeinsam mit Ann Tyng entstanden Bauten in Anlehnung an Richard Buckminister Fullers geodätische Kuppeln (City Town Muncipal Building, Philadelphia 1952-1957). Die meiste Zeit arbeitete er jedoch allein. Das Serielle blieb - neben der wiedererkennbaren, monumentalisierten Form - auch in seinen Bauten des Brutalismus prägend (Parlament in Dakka 1962-1976). Ab 1947 lehrte er in Yale, ab 1957 lehrte er an der University of Pennsylvania in Philadelphia. Kahn erhielt für sein Werk zahlreiche Auszeichnungen. Er starb 1974 in New York.

Bücher von Louis I. Kahn

Kahn, Louis I.: Louis I. Kahn.

Cover: Louis I. Kahn

Phaidon Verlag, Berlin 2005, ISBN 0714840459, Gebunden, 512 Seiten, 75,00 EUR

Text von Robert McCarter. Mit 100 schwarz-weiß und 150 farbigen Abbildungen und 150 schwarz-weiß Zeichnungen. Indepth and scholarly monograph on Louis Kahn, one of the most important architects of the mid-twentieth century. Documents the most important works, both built and unbuilt, which are discussed in detail to enable the reader to "experience" ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen