Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Loriot

Loriot, alias Bernhard Victor "Vicco" Christoph Carl von Bülow, 1923 als Sohn einer preußischen Offiziersfamilie in Brandenburg an der Havel geboren, studierte an der Hamburger Kunstakademie Grafik. 1950 begann seine Tätigkeit als Cartoonist für den "Stern", wo er erstmals mit seinem Pseudonym Loriot signierte, die französische Entsprechung des Wappentiers der Familie, des Pirols. Von 1967-1972 lief seine berühmte TV-Serie "Cartoon". Die Herren Müller-Lüdenscheidt und Dr. Klöbner, Lottogewinner Erwin Linde- bzw. Lottemann, der Spaghetti-Sketch und viele andere wurden zu Fernsehklassikern. Mit "Ödipussi" drehte er 1987 seinen ersten abendfüllenden Kinofilm, dem 1991 "Papa ante portas" folgte. 1993 inszenierte er erstmals den "Ring an einem Abend" in der Wiener Volksoper. Er lehrt außerdem an der Universität der Künste Berlin im Fach Theaterkünste. Loriot ist Mitglied der Akademie der Schönen Künste und lebt als Preuße mit einer besonderen Beziehung zu Wagner und Möpsen am Starnberger See.

Bücher von Loriot

Loriot, : Loriot: Gesammelte Werke. 6 CDs gelesen von Loriot und Evelyn Hamann

Cover: Loriot: Gesammelte Werke

Deutsche Grammophon, Hamburg 2003, ISBN 3829113617, CD, 36,00 EUR

6 CDs. 380 Minuten. ... mehr lesen
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Loriot, : Loriots Kleiner Konzertführer.

Cover: Loriots Kleiner Konzertführer

Diogenes Verlag, Zürich 2003, ISBN 3257063547, Gebunden, 151 Seiten, 12,90 EUR

Als einziger hat Loriot das Kunststück geschafft, Richard Wagners 16 Stunden dauernden Ring des Nibelungen auf einen Abend zu komprimieren. Und auch aus den kürzeren Bühnenwerken von Mozart, Puccini, Verdi, Händel, Rossini, Saint-Saens und anderen weiß er zuverlässig die Essenz herauszufiltern. Zum achtzigsten Geburtstag ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Loriot, : Bitte sagen Sie jetzt nichts. Gespräche

Cover: Bitte sagen Sie jetzt nichts

Diogenes Verlag, Zürich 2011, ISBN 3257067879, Gebunden, 256 Seiten, 21,90 EUR

"Das Mikrophon ist jetzt an, Herr von Bülow. Wussten Sie, dass so ein Gerät bis zu zwölf Stunden aufnehmen kann?" Loriot: "Dann halte ich jetzt einfach den Mund." Auch in diesem Interview mit dem etwas unglücklichen Einstieg sagte Loriot dann doch noch etwas, und sogar etwas mehr. Die besten Gespräche von Loriot sind nun zum ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen