Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Lily Brett

Lily Brett wurde 1946 in Deutschland geboren. Ihre Eltern heirateten im Ghetto von Lodz, wurden im KZ Auschwitz getrennt und fanden einander erst nach sechs Monaten wieder. 1948 übersiedelte die Familie nach Australien. Mit neunzehn begann Lily Brett als Journalistin für ein Rockmagazin zu arbeiten. Heute lebt sie in New York. Lily Brett schreibt wöchentlich als Kolumnistin für die "Zeit".

Bücher von Lily Brett

Brett, Lily: New York.

Cover: New York

Deuticke Verlag, Wien 2000, ISBN 3216305155, Gebunden, 159 Seiten, 15,29 EUR

Seit Mai 1999 berichtet Lily Brett in der renommierten deutschen Wochenzeitung "Die Zeit" über ihr Leben in New York. Die Texte zeichnen ein Bild der Stadt und ihres Lebensgefühls; sie fügen sich aber gleichzeitig auch zu einem Selbstportrait ihrer Autorin. Ob Lily Brett einen Schönheitssalon besucht oder mit ihrem Vater telefoniert, ob sie ihre ... mehr lesen
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Brett, Lily: Zu viele Männer. Roman

Cover: Zu viele Männer

Deuticke Verlag, Wien 2001, ISBN 3216305082, Gebunden, 655 Seiten, 25,51 EUR

Aus dem Amerikanischen von Melanie Walz. Ruth Rothwax, Inhaberin einer New Yorker Agentur, die Korrespondenz für alle Lebenslagen erledigt, ist mit ihrem Vater Edek in Polen unterwegs, um nach jener Welt zu suchen, in der ihre Familie vor dem Holocaust gelebt hat. ... mehr lesen
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Brett, Lily: Auschwitz Poems.

Cover: Auschwitz Poems

Deuticke Verlag, Wien/Frankfurt am Main 2001, ISBN 3216305775, Gebunden, 149 Seiten, 17,38 EUR

Aus dem Amerikanischen von Silvia Morawetz. Die "Auschwitz Poems", 1986 erstmals erschienen, wurden 1987 mit dem Victorian Premier's Literary Award ausgezeichnet. Die Gedichte der Tochter zweier Holocaust-Überlebender wurden von ihrem Ehemann, dem Maler David Rankin, illustriert. ... mehr lesen
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Brett, Lily: Von Mexiko nach Polen. Roman

Cover: Von Mexiko nach Polen

Deuticke Verlag, Wien 2003, ISBN 3216305562, Gebunden, 383 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Englischen von Melanie Walz. In Von Mexiko nach Polen geht Lily Brett auf eine Reise, die auch in den Dschungel der Gefühle führt. In Mexiko versucht sie, einen Roman zu schreiben, während die Toilette explodiert, der Gärtner ihr Manuskript bewässert und das Dienstmädchen sie über Schönheitschirurgie ausfragt. ... mehr lesen
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Brett, Lily: Chuzpe. Roman

Cover: Chuzpe

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3518418270, Gebunden, 335 Seiten, 19,80 EUR

Aus dem Amerikanischen von Melanie Walz. "Schmonzes", sagt Edek, als seine Tochter Ruth ihn ermuntert, sich einem Lesezirkel anzuschließen. Seine Kriminalbücher, sagt er, könne er ganz alleine lesen. Schmonzes sagt Edek auch zu Schwimmunterricht, Massagen und der Mitgliedschaft in einem jüdischen Seniorenclub. Ruth begreift ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen