Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Lil Picard

Lil Picard wurde 1899 als Lilli Elisabeth Benedick in Landau in der Pfalz geboren. Sie wuchs in Strassburg auf. 1918, kurz nach Ende des Ersten Weltkriegs traf sie Fritz Picard, heiratete ihn und zog nach Berlin. Dort tauchte sie ins Künstlermilieu ein, nahm Ballett- und Gesangsstunden und arbeitete kurze Zeit als Schauspielerin im Film. 1926 ließ sie sich von Fritz Picard scheiden und wandte sich dem Journalismus zu. 1933 war sie Redakteurin der "Zeitschrift für deutsche Konfektion". 1935 heiratete sie den Bankier Hans Felix Jüdell. Alarmiert vom wachsenden Antisemitismus emigrierte das Paar 1936 nach New York. Hier hatte sie großen Erfolg als Malerin, Bildhauerin, Kunstkritikerin, Fotografin, Performance- und Happening-Künstlerin. Lil Picard starb 1994.

Bücher von Lil Picard

Fichte, Hubert / Picard, Lil: Originalaufnahmen New York 1975/76. 1 CD

Cover: Originalaufnahmen New York 1975/76

Suppose Verlag, Köln 2007, ISBN 3932513428, CD, 18,00 EUR

1 CD, 80 Minuten Laufzeit. Im Interview mit Hubert Fichte erzählt Lil Picard, die "große Pop-Mutter", "Muse der amerikanischen Avantgarde", "Großmutter der Hippies" und "Gertrude Stein der New Yorker Kunstszene", ihre Lebensgeschichte - von detaillierten Beschreibungen ihrer alltäglichen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen