Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Liane von Billerbeck

Liane von Billerbeck, geboren 1957, studierte Journalistik in Leipzig. Bis 1991 war sie Kulturredakteurin bei NBI/extra-Magazin, seitdem arbeitet sie als freie Journalistin, Gerichtsreporterin, Hörfunk-und Fernsehmoderatorin (ORB-Politmagazin "Klartext"), Kommentatorin für ARD "Tagesthemen".

Bücher von Liane von Billerbeck

Billerbeck, Liane von: Generation Ost. Aufmüpfig, angepasst, ehrgeizig? Jugendliche nach der Wende

Ch. Links Verlag, Berlin 1999, ISBN 3861531941, Broschiert, 132 Seiten, 12,68 EUR

Sie gelobten für "die große und edle Sache des Sozialismus zu arbeiten und zu kämpfen und das revolutionäre Erbe des Volkes in Ehren zu halten". Die beiden letzten Jahrgängen, die durch die Jungendweihe 1988 und 1989 auf eine sozialistische Zukunft vorbereitet werden sollten, sind heute Mitte zwanzig. Noch ehe sie erwachsen wurden, war die Mauer ... mehr lesen
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Billerbeck, Liane von / Nordhausen, Frank: Satanskinder. Der Mordfall von Sondershausen und die rechte Szene

Cover: Satanskinder

Ch. Links Verlag, Berlin 2001, ISBN 3861532328, Broschiert, 320 Seiten, 15,24 EUR

1993 erregte ein Mord in der Thüringischen Kleinstadt Sondershausen bundesweit Aufsehen. Der 15jährige Sandro Beyer war von drei 17jährigen Mitschülern kaltblütig erdrosselt worden. Die Täter nannten sich "Kinder des Satans", und der Fall wurde zum Medienspektakel. Für viele stand fest: Hier hatte der Teufel seine Hand im Spiel. Liane von Billerbeck ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen