Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Laura Restrepo

Laura Restrepo, 1950 in Kolumbien geboren, begann ihre berufliche Laufbahn als Literaturdozentin an der Universität von Bogota. Sie war als politische Journalistin in verschiedenen Menschenrechtsorganisationen aktiv und musste aufgrund ihres politischen Engagements für mehrere Jahre das Land verlassen. Für ihre Sachbücher und Romane erhielt sie zahlreiche Preise. Restrepo lebt heute in Mexiko City.

Bücher von Laura Restrepo

Restrepo, Laura: Die dunkle Braut. Roman

Cover: Die dunkle Braut

Europa Verlag, Hamburg 2003, ISBN 3203815052, Gebunden, 190 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem kolumbianischen Spanisch von Elisabeth Müller. In Tora, einem kleinen Städtchen mitten im kolumbianischen Urwald, gibt es nur drei Dinge: puta, plata und petr leo - Prostituierte, Geld und Öl. Hier taucht eines Tages ein berückend schönes, japanisch anmutendes Mädchen auf. Ihr erklärtes Zielist es, Prostituierte ... mehr lesen
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Restrepo, Laura: Die Insel der Verlorenen. Roman

Cover: Die Insel der Verlorenen

Luchterhand Literaturverlag, München 2011, ISBN 3630873588, Gebunden, 384 Seiten, 19,99 EUR

Aus dem Spanischen Elisabeth Müller. Ein abenteuerlicher Roman vom Überleben. Eine wahre Geschichte. Im Jahr 1908 setzen der mexikanische Hauptmann Ramon Arnaud, seine junge Braut Alicia und elf weitere Soldaten mit ihren Familien die Segel, um zur Clipperton-Insel, einem winzigen pazifischen Atoll, aufzubrechen. Sie haben den Auftrag, das ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen