Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Kurt Wolff

Kurt Wolff, 1887 in Bonn geboren, ist eine der zentralen Verlegerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Zunächst bei S. Fischer angestellt, gründete er 1913 seinen eigenen Verlag. Während des Kriegs emigrierte er nach New York, wo er 1942 einen neuen Verlag, Pantheon Books, gründete. Er starb 1963 bei einem Besuch in Deutschland.

Bücher von Kurt Wolff

Wolff, Kurt: Autoren - Bücher - Abenteuer. Betrachtungen und Erinnerungen eines Verlegers

Cover: Autoren - Bücher - Abenteuer

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2004, ISBN 3803124883, Kartoniert, 141 Seiten, 9,90 EUR

Der große Verleger von Franz Kafka, Heinrich Mann, Georg Trakl, Franz Werfel, Carl Sternheim, Karl Kraus, Robert Walser, Gustav Meyrink und vielen anderen erinnert sich: an seinen Beruf und die Abenteuer des Verlegens. Aber nicht nur von diesen Autoren erzählt Kurt Wolff, sondern auch davon, wie Verleger und Autoren zusammenkommen (und ... mehr lesen
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Kraus, Karl / Wolff, Kurt: Zwischen Jüngstem Tag und Weltgericht. Briefwechsel 1912-1921

Cover: Zwischen Jüngstem Tag und Weltgericht

Wallstein Verlag, Göttingen 2007, ISBN 3835302256, Gebunden, 334 Seiten, 24,00 EUR

Herausgegeben von Friedrich Pfäfflin. Der Verleger Kurt Wolff warb mit Karl Kraus um einen Schriftsteller, der den Literaturbetrieb verachtete. Er bewunderte den Dichter der "Worte in Versen" und gab anonym die einzige Gedichtauswahl zu dessen Lebzeiten heraus. Und er verehrte den polemischen Moralisten, der Weltgericht hielt über ... mehr lesen
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Pasternak, Boris / Wolff, Kurt: Im Meer der Hingabe. Briefwechsel 1958-1960

Cover: Im Meer der Hingabe

Peter Lang Verlag, Frankfurt am Main 2010, ISBN 3631581521, Gebunden, 206 Seiten, 24,80 EUR

Diese kommentierte Edition vereint erstmals 66 Briefe - von Mai 1958 bis Mai 1960 - sowie weitere Materialien aus dem Privatarchiv der Familie Pasternak (Moskau), dem Deutschen Literaturarchiv (Marbach) und dem Nachlass von Helen und Kurt Wolff an der Yale University (New Haven, CT). Der Briefwechsel zwischen Boris Pasternak und seinem amerikanischen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen