Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Kurt Biedenkopf

Kurt Biedenkopf, geboren 1930 in Ludwigsburg, ist Jurist und Wirtschaftswissenschaftler. In den sechziger Jahren war er Rektor der Universität Bochum, von 1973 bis 1977 Generalsekretär der CDU, in den achtziger Jahren Landesvorsitzender der CDU in Nordrhein-Westfalen. Von 1990 bis 2002 war er Ministerpräsident des Freistaates Sachsen. Seit 2003 ist er Gründungspräsident der "Dresden International University" und Vorsitzender des Kuratoriums der zu gründenden "Hertie School of Governance", Berlin.

Bücher von Kurt Biedenkopf

Biedenkopf, Kurt: Wir haben die Wahl. Freiheit oder Vater Staat

Cover: Wir haben die Wahl

Propyläen Verlag, Berlin 2011, ISBN 3549073755, Gebunden, 256 Seiten, 19,99 EUR

Es gibt eine klare Wahl: ein Mehr an staatlicher Bevormundung oder ein Mehr an bürgerlicher Eigenverantwortung. Je länger diese Entscheidung vertagt wird, desto kostspieliger wird sie. Denn der derzeitige Kurs immer expansiverer Ansprüche an den Staat überfordert diesen und führt geradewegs in die Erosion unserer freiheitlichen ... mehr lesen
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Biedenkopf, Kurt: Ein deutsches Tagebuch 1989-1990.

Cover: Ein deutsches Tagebuch 1989-1990

Siedler Verlag, Berlin 2000, ISBN 3886807126, Gebunden, 456 Seiten, 25,51 EUR

Kurt Biedenkopfs Aufzeichnungen beginnen im Juni 1989, als Michail Gorbatschow zu einem Staatsbesuch nach Bonn reist, während zu gleicher Zeit die Grundfesten des sowjetischen Imperiums ins Wanken geraten. Tag für Tag verfolgt Kurt Biedenkopf die entscheidenden Ereignisse des europäischen, des deutschen Umbruchs. Als einer der ganz wenigen Politiker ... mehr lesen
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Biedenkopf, Kurt: Die Ausbeutung der Enkel. Plädoyer für die Rückkehr zur Vernunft

Cover: Die Ausbeutung der Enkel

Propyläen Verlag, Berlin 2006, ISBN 3549072929, Gebunden, 224 Seiten, 16,95 EUR

Wir alle leben auf Kosten unserer Kinder und Enkel, sagt Kurt Biedenkopf in diesem Buch. Wir hinterlassen ihnen einen gigantischen Schuldenberg der öffentlichen Hand, leere Sozialkassen, ein Heer von Arbeitslosen und ein marodes Bildungssystem. Die neuen Reformen reichen - wenn überhaupt - immer gerade bis zum Ende der Legislaturperiode. Biedenkopf ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen