Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Klaus Kordon
Kordon, Klaus: Hundert Jahre und ein Sommer.

Beltz und Gelberg Verlag, Weinheim 1999, ISBN 3407808577, Gebunden, 392 Seiten, 18,41 EUR
Kurz bevor das 20. Jahrhundert zu Ende geht, schreibt die Studentin Eva Seemann einen langen Brief an ihre Ururgroßmutter. Eva weiß von dieser Hermine kaum mehr, als dass sie seit über fünfzig Jahren tot ist; und es gibt nicht einmal mehr ein Grab. Aber Eva besitzt ein Foto von ihr, und der jungen Frau, die es zeigt, fühlt ... mehr lesen
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Kordon, Klaus / Schimmel, Peter: Die Lisa. Eine deutsche Geschichte. (Ab 6 Jahre)

Beltz und Gelberg Verlag, Weinheim 2002, ISBN 3407792883, Gebunden, 41 Seiten, 12,90 EUR
Um die Jahrhundertwende wird in Berlin ein Mädchen geboren, die Lisa. Ihr Leben wird bestimmt von den politischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts: die Kindheit erlebt sie im kaiserlichen Berlin, ihre Jugend ist überschattet vom Ersten Weltkrieg, der Zweite Weltkrieg bringt für Lisa und ihre Familie neue Schrecken. Doch selbst nach dem ... mehr lesen
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Kordon, Klaus: Krokodil im Nacken. (Ab 14 Jahre)

Beltz und Gelberg Verlag, Weinheim 2002, ISBN 3407808933, Gebunden, 796 Seiten, 19,90 EUR
Die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts ist der brisante Stoff, aus dem Klaus Kordons Meisterwerke sind: In seinem neuen Roman erzählt er die bewegende Lebensgeschichte des Manfred Lenz, der nach einem missglückten Fluchtversuch aus der DDR ein Jahr in Stasi-Gefängnissen verbringt. Lenz - das Alter Ego des Autors - erinnert sich ... mehr lesen
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Kordon, Klaus: Julians Bruder. Roman (Ab 14 Jahre)

Beltz und Gelberg Verlag, Weinheim 2004, ISBN 3407809271, Gebunden, 628 Seiten, 18,90 EUR
Mit einem Nachwort des Autors. Julian und Paul fühlen sich wie Brüder - sie sind fast am selben Tag geboren, gehen in dieselbe Klasse und wachsen beide in der Jablonskistraße 53 auf, mitten im Zentrum des Berlins der 20er und 30er Jahre. Doch Julian ist Jude, und als seine Eltern 1942 deportiert werden, muss er untertauchen. Er überlebt ... mehr lesen
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Kordon, Klaus: Fünf Finger hat die Hand. Roman (Ab 12 Jahre)

Beltz und Gelberg Verlag, Weinheim 2006, ISBN 3407809832, Gebunden, 528 Seiten, 18,00 EUR
"Fünf Finger hat die Hand" erzählt die Geschichte der Familie Jacobi weiter - vor dem Hintergrund des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 und der Gründung des deutschen Kaiserreichs. Sommer 1870: Preußen unter König Wilhelm I. und Kanzler Bismarck, Beginn des Deutsch-Französischen Krieges. August ... mehr lesen
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Kordon, Klaus: Auf der Sonnenseite. (Ab 14 Jahre)

Beltz und Gelberg Verlag, Weinheim 2009, ISBN 3407810598, Gebunden, 297 Seiten, 16,95 EUR
Darauf haben Manfred Lenz und seine Frau Hannah sehnsüchtig gewartet: Endlich dürfen ihre beiden Kinder in den Westen ausreisen. Nach Stasi-Haft und Kinderheim ist die Familie wieder vereint. Wie ein Fotoalbum aus Worten erzählt dieser Roman vom Neuanfang im westdeutschen Wirtschaftswunderland. Von glücklichen Tagen und von Lenz' ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





