Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Klaus Kordon

Klaus Kordon, geboren 1943 in Berlin, studierte Volkswirtschaft und kam 1973 nach einjähriger politischer Haft aus der DDR in die Bundesrepublik. Seit 1980 freiberuflicher Schriftsteller. Zahlreiche seiner Veröffentlichungen wurden in verschiedene Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet. Für sein Gesamtwerk erhielt er den Alex-Wedding-Preis der Akademie der Künste zu Berlin und Brandenburg. Klaus Kordon lebt in Berlin.

Bücher von Klaus Kordon

Kordon, Klaus: Hundert Jahre und ein Sommer.

Cover: Hundert Jahre und ein Sommer

Beltz und Gelberg Verlag, Weinheim 1999, ISBN 3407808577, Gebunden, 392 Seiten, 18,41 EUR

Kurz bevor das 20. Jahrhundert zu Ende geht, schreibt die Studentin Eva Seemann einen langen Brief an ihre Ururgroßmutter. Eva weiß von dieser Hermine kaum mehr, als dass sie seit über fünfzig Jahren tot ist; und es gibt nicht einmal mehr ein Grab. Aber Eva besitzt ein Foto von ihr, und der jungen Frau, die es zeigt, fühlt ... mehr lesen
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Kordon, Klaus / Schimmel, Peter: Die Lisa. Eine deutsche Geschichte. (Ab 6 Jahre)

Cover: Die Lisa

Beltz und Gelberg Verlag, Weinheim 2002, ISBN 3407792883, Gebunden, 41 Seiten, 12,90 EUR

Um die Jahrhundertwende wird in Berlin ein Mädchen geboren, die Lisa. Ihr Leben wird bestimmt von den politischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts: die Kindheit erlebt sie im kaiserlichen Berlin, ihre Jugend ist überschattet vom Ersten Weltkrieg, der Zweite Weltkrieg bringt für Lisa und ihre Familie neue Schrecken. Doch selbst nach dem ... mehr lesen
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Kordon, Klaus: Krokodil im Nacken. (Ab 14 Jahre)

Cover: Krokodil im Nacken

Beltz und Gelberg Verlag, Weinheim 2002, ISBN 3407808933, Gebunden, 796 Seiten, 19,90 EUR

Die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts ist der brisante Stoff, aus dem Klaus Kordons Meisterwerke sind: In seinem neuen Roman erzählt er die bewegende Lebensgeschichte des Manfred Lenz, der nach einem missglückten Fluchtversuch aus der DDR ein Jahr in Stasi-Gefängnissen verbringt. Lenz - das Alter Ego des Autors - erinnert sich ... mehr lesen
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Kordon, Klaus: Julians Bruder. Roman (Ab 14 Jahre)

Cover: Julians Bruder

Beltz und Gelberg Verlag, Weinheim 2004, ISBN 3407809271, Gebunden, 628 Seiten, 18,90 EUR

Mit einem Nachwort des Autors. Julian und Paul fühlen sich wie Brüder - sie sind fast am selben Tag geboren, gehen in dieselbe Klasse und wachsen beide in der Jablonskistraße 53 auf, mitten im Zentrum des Berlins der 20er und 30er Jahre. Doch Julian ist Jude, und als seine Eltern 1942 deportiert werden, muss er untertauchen. Er überlebt ... mehr lesen
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Kordon, Klaus: Fünf Finger hat die Hand. Roman (Ab 12 Jahre)

Cover: Fünf Finger hat die Hand

Beltz und Gelberg Verlag, Weinheim 2006, ISBN 3407809832, Gebunden, 528 Seiten, 18,00 EUR

"Fünf Finger hat die Hand" erzählt die Geschichte der Familie Jacobi weiter - vor dem Hintergrund des Deutsch-Französischen Krieges von 1870/71 und der Gründung des deutschen Kaiserreichs. Sommer 1870: Preußen unter König Wilhelm I. und Kanzler Bismarck, Beginn des Deutsch-Französischen Krieges. August ... mehr lesen
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Kordon, Klaus: Auf der Sonnenseite. (Ab 14 Jahre)

Cover: Auf der Sonnenseite

Beltz und Gelberg Verlag, Weinheim 2009, ISBN 3407810598, Gebunden, 297 Seiten, 16,95 EUR

Darauf haben Manfred Lenz und seine Frau Hannah sehnsüchtig gewartet: Endlich dürfen ihre beiden Kinder in den Westen ausreisen. Nach Stasi-Haft und Kinderheim ist die Familie wieder vereint. Wie ein Fotoalbum aus Worten erzählt dieser Roman vom Neuanfang im westdeutschen Wirtschaftswunderland. Von glücklichen Tagen und von Lenz' ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen