Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Klaus Hagerup

Klaus Hagerup wurde 1946 in Oslo, Norwegen, geboren und wuchs in einer Literatenfamilie auf. Er entschied sich, Schauspieler zu werden, und finanzierte seine Ausbildung u. a. mit dem Gedichtband "Slik tenker jeg pa dere", mit dem er 1969 debütierte. In den Folgejahren arbeitete er als Bühnendarsteller, Regisseur, Dramatiker und Übersetzer. Mehr und mehr rückte in den achtziger Jahren das Schreiben in den Mittelpunkt seines beruflichen Schaffens. Heute gehört Hagerup zu den wichtigsten Literaten Norwegens und verfasst Romane, Theaterstücke und Hörspiele für ein größtenteils jugendliches Publikum. er wurde u.a. mit dem Sonja-Hagemann-Preis, dem Norwegischen Kritikerpreis und dem Culturaldepartments-Preis für das beste Jugendbuch ausgezeichnet. Hagerup lebt in Gressvik, Norwegen.

Bücher von Klaus Hagerup

Hagerup, Klaus: Wo die Drachen fliegen. (Ab 12 Jahre)

Sauerländer Verlag, Frankfurt am Main - Salzburg 2000, ISBN 3794146077, gebunden, 188 Seiten, 13,70 EUR

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Hagerup, Klaus: Die Kaninchen singen in der Nacht. (Ab 10 Jahre)

Cover: Die Kaninchen singen in der Nacht

Carl Hanser Verlag, München 2004, ISBN 3446204377, Gebunden, 252 Seiten, 14,90 EUR

Aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs. Onkel Robert ist ein großer Flunkerer und Geschichtenerzähler: Mit ihm nach Oxford zu reisen, könnte für die Leseratte Else bestimmt ganz nett werden. Nur, so hat sie sich Oxford wirklich nicht vorgestellt: rudernde Vögel, fliegende Hunde und singende Kaninchen! Wo ist sie nur gelandet? ... mehr lesen
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Hagerup, Hanne / Hagerup, Klaus: Zirkus Tornado. oder: Wie Ingebrigt das Fürchten verlernen sollte (Ab 8 Jahre)

Cover: Zirkus Tornado

Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2007, ISBN 3312009774, Kartoniert, 176 Seiten, 14,90 EUR

Übersetzt aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs. Ingebrigt ist der ängstlichste Zirkusjunge der Welt und Karsten ein Igel, der so tun muss, als wäre er ein Hamster, damit Ingebrigt ihn behalten darf. Als im Zirkus Tornado ein Dieb umgeht, setzen sich Ingebrigts große Schwestern auf seine Fährte - Ingebrigt und Karsten müssen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen