Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Klaus Brill

Klaus Brill wurde 1949 in Alsweiler/Saarland geboren. Nach dem Studium der Germanistik und Romanistik journalistische Lehr- und Wanderjahre in Straubing, Augsburg, Bonn, Luxemburg und London, anschließend wurde er Reporter der Nachrichtenagentur Reuters in Frankfurt. Seit 1983 ist er Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung", zunächst in Frankfurt und Hamburg, ab 1992 in Rom, seit Herbst 1999 in Washington.

Bücher von Klaus Brill

Brill, Klaus: Beim Papst im Zimmer brennt noch Licht. Recherchen im Vatikan

Picus Verlag, Wien 1999, ISBN 3854527209,                          , 132 Seiten, 13,29 EUR

Schlendert man abends über den leeren Petersplatz, blickt man hinauf zum apostolischen Palast und das zweite Fenster von rechts im obersten Stockwerk ist erleuchtet, weiß man: Der Papst hat noch zu tun. Klaus Brills Erkundungen im Mikrokosmos Kirchenstaat geben Einblick in eine fremde Welt, erzählen etwa von den Latin Lovers aus der ... mehr lesen
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Brill, Klaus: Die Köchin, die Pornodiva und der Papst. Römische Begegnungen

Picus Verlag, Wien 1998, ISBN 3854527004,                          , 132 Seiten, 13,29 EUR

Klaus Brill führt in seiner kleinen Rundfahrt durch Rom in noch unentdeckte Gebiete und eröffnet weithin unbekannte Perspektiven des Lebens in der auf sieben Hügeln erbauten Stadt. Er zeigt Zusammenhänge zwischen mediterraner Lebensfreude, Korruption, Sensationslust, Religion, Medien und Gesellschaft auf. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen