Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Kazuo Ishiguro

Kazuo Ishiguro wurde 1954 in Japan geboren und kam im Alter von fünf Jahren nach England. Schon sein erster Roman "Damals in Nagasaki" (1982) brachte ihm großes Ansehen. Für den mit Anthony Hopkins und Emma Thompson sehr erfolgreich verfilmten Roman "Was vom Tage übrigblieb" wurde ihm 1989 der Booker Prize verliehen. Ishiguro erhielt zahlreiche Auszeichnungen; sein Werk wurde in 28 Sprachen übersetzt. Er lebt in London.

Bücher von Kazuo Ishiguro

Ishiguro, Kazuo: Als wir Waisen waren. Roman

Cover: Als wir Waisen waren

Albrecht Knaus Verlag, München 2000, ISBN 381350168X, Gebunden, 356 Seiten, 21,47 EUR

Aus dem Englischen von Sabine Herting. England in den Dreißigerjahren, die Zeit zwischen den Weltkriegen. Christopher Banks ist der berühmteste Detektiv des Landes, und seine Fälle halten die Londoner Gesellschaft in Atem. Doch es gibt einen Fall, den Banks noch nicht bewältigt hat, der ihn quält und bis in seine Träume verfolgt: das Rätsel um ... mehr lesen
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Ishiguro, Kazuo: Alles, was wir geben mussten. Roman

Cover: Alles, was wir geben mussten

Karl Blessing Verlag, München 2005, ISBN 3896672339, Gebunden, 349 Seiten, 19,90 EUR

Ein Speisesaal, ein Sportplatz und getrennte Schlafsäle für Jungen und Mädchen - auf den ersten Blick scheint Hailsham ein ganz gewöhnliches Internat zu sein. Aber die Lehrer, so freundlich und engagiert sie auch sind, heißen hier "Wächter" und lassen die Kinder früh spüren, dass ihnen ein besonderes ... mehr lesen
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Ishiguro, Kazuo: Bei Anbruch der Nacht. 5 Erzählungen

Cover: Bei Anbruch der Nacht

Karl Blessing Verlag, München 2009, ISBN 3896674099, Gebunden, 240 Seiten, 19,95 EUR

Aus dem Englischen von Barbara Schaden. Die besten Zeiten hat Tony Gardner schon hinter sich- seine Engagements werden rarer, seine Autogramme sind kaum noch gefragt. Für den Kaffeehausgitarristen Janeck ist der Crooner jedoch das größte Idol. Als sich die beiden in Venedig über den Weg laufen, muss er Gardner einfach ansprechen. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen