Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Karl Popper

Karl Raimund Popper, geboren 1902 in Wien, verließ noch vor der Matura das Gymnasium. Von seinem Schulaustritt bis zu seiner Anstellung als Lehrer ging er ganz verschiedenen Tätigkeiten nach. Er arbeitete u.a. in Alfred Adlers Erziehungsberatungsstellen, holte 1922 die Matura nach und studierte in Wien Mathematik und Physik. Zwischendurch erlernte er das Tischlerhandwerk. 1937 verließ Popper Österreich und nahm in Neuseeland eine Dozentenstelle für Philosophie an. 1946 folgte er einem Ruf als außerordentlicher Professor an die "London School of Economics and Political Science". Im gleichen Jahr kam es zu der legendären Begegnung zwischen ihm und Ludwig Wittgenstein, von der man später, allerdings zu Unrecht, berichtete, beide seien mit Schürhaken aufeinander losgegangen. 1949 wurde Popper schließlich ordentlicher Professor für Logik und wissenschaftliche Methode. 1965 wurde er von Elisabeth II. geadelt. Karl Popper 1994 in Croydon.

Bücher von Karl Popper

Popper, Karl: Die Welt des Parmenides. Der Ursprung des europäischen Denkens

Piper Verlag, München - Zürich 2001, ISBN 3492042058, Gebunden, 480 Seiten, 35,28 EUR

Herausgegeben von Arne F. Petersen unter Mitarbeit von Joergen Mejer. Aus dem Englischen von Sibylle Wieland und Dieter Dunkel. Parmenides und die anderen vorsokratischen Philosophen waren ein Lebensthema von Karl Popper. Das Buch aus dem Nachlass des Philosophen zeigt, mit welcher Intensität er sich dem Denken dieser großen Geister gewidmet hat. ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Popper, Karl: Kritik und Vernunft. Von der Unendlichkeit des Nichtwissens. Reden und Gespräche. 5 CDs

Cover: Kritik und Vernunft

DHV - Der Hörverlag, München 2002, ISBN 3895845647, CD, 65,99 EUR

Ca. 261 Minuten Laufzeit. Sprecher: Karl Popper. "Die einzige Weisheit die zu erwerben ich hoffen konnte, war das sokratische Wissen von der Unendlichkeit meines Nichtwissens." Das Wissen um die Unverlässlichkeit von Erfahrungen ließen Karl Popper an den bisherigen Methoden und Utopien zweifeln. Wissenschaft war nur so lange gültig, ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Popper, Karl: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde. Band 1: Der Zauber Platons

Cover: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde

Mohr Siebeck Verlag, Tübingen 2003, ISBN 3161480686, Kartoniert, 524 Seiten, 29,00 EUR

... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Popper, Karl: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde. Band 2: Falsche Propheten. Studienausgabe

Mohr Siebeck Verlag, Tübingen 2003, ISBN 3161480694, Kartoniert, 575 Seiten, 29,00 EUR

... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen