Bücherschau der Woche

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Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Karl-Markus Gauß

Karl-Markus Gauß wurde 1954 in Salzburg geboren, wo er heute als Essayist, Kritiker und Herausgeber der Zeitschrift "Literatur und Kritik" lebt. Gauß erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u.a. den österreichischen Staatspreis für Kulturpublizistik.

Bücher von Karl-Markus Gauß

Karl-Markus Gauß: Das Erste, was ich sah.

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Zsolnay Verlag, Wien 2013, ISBN 9783552056381, Gebunden, 108 Seiten, 14,90 EUR

Hören, sehen, riechen, spüren. Karl-Markus Gauß erzählt von den ersten sinnlichen Eindrücken eines kleinen Jungen in der Mitte des 20. Jahrhunderts und entwirft zugleich das Bildnis des Autors als verwöhntes Kind. Die Aufmerksamkeit des namenlosen Erzählers folgt der Stimme aus dem Radio, den Worten der Eltern, Geschwister und Gesprächen in ... mehr lesen

Karl-Markus Gauß: Der Ruhm am Nachmittag.

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Zsolnay Verlag, Wien 2012, ISBN 9783552055674, Gebunden, 285 Seiten, 19,90 EUR

In der deutschen Provinz erschießt ein schüchterner Schüler Lehrer und Klassenkameraden; waggonweise wird im Jahr der Finanzkrise Geld verbrannt, das bereits vorher nicht existiert hat; Lieblinge der Medien und Günstlinge der Politik halten ihren Vorteil für die einzige Wahrheit, der sie sich verpflichtet fühlen. In seinen Texten verwandelt Gauß ... mehr lesen

Karl-Markus Gauß: Im Wald der Metropolen.

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Zsolnay Verlag, Wien 2010, ISBN 9783552055056, Gebunden, 304 Seiten, 19,90 EUR

Karl-Markus Gauß erprobt sich mit seinem neuen Buch in verschiedenen Genres und erfindet dabei ein neues: "Das Gesicht der Welt" ist eine große Erzählung über eine Reise, die vom Burgund nach Transsilvanien, von der Kleinstadt in Thüringen auf die Insel in Griechenland führt, eine Reportage in dreizehn Stationen, ... mehr lesen

Karl-Markus Gauß: Die fröhlichen Untergeher von Roana. Unterwegs zu den Assyrern, Zimbern und Karaimen

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Zsolnay Verlag, Wien 2009, ISBN 9783552054547, Gebunden, 160 Seiten, 17,90 EUR

Karl-Markus Gauß ist aufgebrochen, um uns "das Staunen über Europa zu lehren" (FAZ). In Schweden traf er auf selbstbewusste junge Assyrer, verfolgte Christen aus dem Orient, die einst fliehen mussten, sich nun erfolgreich in ihrer neuen Heimat behaupten und zugleich davon träumen, die alte wiederzugewinnen. Im abgelegenen Gebirge ... mehr lesen

Karl-Markus Gauß: Zu früh, zu spät. Zwei Jahre

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Zsolnay Verlag, Wien 2007, ISBN 9783552053977, Gebunden, 411 Seiten, 24,90 EUR

Worum es in diesem Buch geht? Karl-Markus Gauß schreibt vom Irak-Krieg und von den Illusionen seiner aus der Wojwodina nach Amerika ausgewanderten Verwandten; er berichtet von profitablen Spermabanken und räsoniert über uralte Menschheitsfragen; er forscht seinem Vater nach, der "großen Portalfigur des Scheiterns in meinem ... mehr lesen

Karl-Markus Gauß: Die versprengten Deutschen. Unterwegs in Litauen, durch die Zips und am Schwarzen Meer

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Zsolnay Verlag, Wien 2005, ISBN 9783552053540, Gebunden, 235 Seiten, 21,50 EUR

Fotos von Kurt Kaindl. Elektrenai, 1962 als "erste atheistische Stadt der Sozialistischen Sowjetrepublik Litauen" aus dem Boden gestampft; Smolnik, die mittelalterliche Bergbaustadt im Süden der Slowakei; Kudrjawa, eine vergessene Containersiedlung im ukrainischen Niemandsland: drei Orte in Osteuropa, drei Schauplätze deutscher ... mehr lesen

Karl-Markus Gauß: Wirtshausgespräche in der Erweiterungszone. mit CD

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Otto Müller Verlag, Salzburg - Wien 2005, ISBN 9783701311026, Gebunden, 88 Seiten, 17,00 EUR

MIt einer CD, gelesen vom Autor. Mit Fotos von Kurt Kaindl. Ob die "Osterweiterung" der Europäischen Union nicht zutreffend als "Westerweiterung" zu bezeichnen wäre, sei dahingestellt. Ein epochales Ereignis war es jedenfalls, als im Mai 2004 zehn mittel- und südosteuropäische Staaten der Union beigetreten ... mehr lesen

Karl-Markus Gauß: Die Hundeesser von Svinia.

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Zsolnay Verlag, Wien 2004, ISBN 9783552052925, Gebunden, 120 Seiten, 12,90 EUR

Svinia, ein Ort im Osten der Slowakei, in der Erweiterungszone der Europäischen Union; und ein Ort, wie aus der Zeit und der Welt gefallen. Dort leben die Ausgestoßenen unter den ärmsten der Europäer, Roma, die so lange umgesiedelt, verfolgt, missachtet wurden, bis sie ihre eigene Geschichte vergaßen. Die 700 in Svinia lebenden ... mehr lesen

Karl-Markus Gauß: Von nah, von fern. Ein Jahresbuch

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Zsolnay Verlag, Wien 2003, ISBN 9783552052864, Gebunden, 263 Seiten, 19,90 EUR

Karl-Markus Gauß' Themen sind vielfältig: österreichische Wahlkämpfe, deutsches Theater, transatlantische Verwerfungen oder ein kroatischer Fluss, der eines Tages in die andere Richtung zu fließen beginnt, die mythische Gestalt des eigenen Großvaters oder der greise Nobelpreisträger, dem das Zollpostamt Salzburg ... mehr lesen

Karl-Markus Gauß/Trude Lukacsek: Der Strand - La Spiaggia - Pljaz - The Beach. Fragile Bauwerke zwischen Land und Meer

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Christian Brandstätter Verlag, Wien 2002, ISBN 9783854981992, Gebunden, 143 Seiten, 36,00 EUR

Mit einem Essay von Karl-Markus Gauß. Mit ca. 200 Abbildungen in 4-Farb-Offset. Der Strand verspricht Erholung, Amüsement und Frieden. Man kommt hierher mit der Sehnsucht nach der Weite des Blicks, dem kurzen Atemholen, dem Zurücklehnen. Die Bilder von Trude Lukacsek porträtieren die ephemere Architektur der Strände, die sich ... mehr lesen

Karl-Markus Gauß: Mit mir, ohne mich. Ein Journal

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Zsolnay Verlag, Wien 2002, ISBN 9783552051812, Gebunden, 356 Seiten, 23,50 EUR

Von August 2000 bis Juli 2001 hat Karl-Markus Gauß ein Jahresbuch geschrieben, das Logbuch eines Mitteleuropäers, das Melancholie und Polemik, Erzählung und Reflexion, Erinnerung und Entwurf verbindet. Auf Porträts verstorbener Freunde und Essays zu Schriftstellern wie Karl Kraus und Sandor Marai folgen Attacken gegen den Konformismus ... mehr lesen

Karl-Markus Gauß: Die sterbenden Europäer. Unterwegs zu den Sorben, Aromunen, Gottscheer Deutschen, Arabereshe und den Sepharden von Sarajewo

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Zsolnay Verlag, Wien 2001, ISBN 9783552051584, Gebunden, 260 Seiten, 20,35 EUR

Karl-Markus Gauß, dessen Aufmerksamkeit seit langem den randständigen Nationalitäten gilt, ist in den vergangenen Jahren immer wieder aufgebrochen zu jenen kleinen Völkern, denen Europa seine Vielfalt an Kultur verdankt...... mehr lesen

Karl-Markus Gauß/Till Geist (Hrsg.) : Der unruhige Geist. Rudolf Geist. Eine Collage

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Otto Müller Verlag, Salzburg 2000, ISBN 9783701310111, Gebunden, 210 Seiten, 21,37 EUR

In Rudolf Geist, dessen Geburtstag sich am 13. Juni 2000 zum hundertsten Mal jährt, ist ein unruhiger Geist des Jahrhunderts zu entdecken: Dichter, Deserteur, Prophet. Das Buch sichtet das künstlerische Werk und folgt den Lebensspuren des vergessenen Autors. ... mehr lesen

Karl-Markus Gauß: Der Mann, der ins Gefrierfach wollte. Albumblätter

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Zsolnay Verlag, Wien 1999, ISBN 9783552049369, gebunden, 120 Seiten, 13,80 EUR

Ein Toter wird Vater, und ein Lebender möchte tiefgefroren werden. Greise Nobelpreisträger stiften ihren Samen ausgewählten Damen und hoffen so, die Menschheit posthum zu veredeln. Eine junge Frau in den USA stellt eine Videokamera in ihr Zimmer und avanciert, indem sie sich von jedermann zu jeder Zeit anschauen läßt, zur Ikone im Imternet. Geschichten, ... mehr lesen

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Gottlosigkeit und Sittenverfall

22.07.2014: Als echte Entdeckung feiert die FAZ den Roman "Diamanten Eddie", in dem Sabine Krays von ihrem Großvater und damit von einem wilden Hochstaplerleben im Mönchengladbach erzählt (hier unser Vorgeblättert). Die NZZ versinkt mit Karl Ove Knausgard in der Erinnerungsarbeit am "Leben". Gern gelesen hat sie auch Zhang Lings Roman "Der Traum vom Goldenen Berg" über die chinesische Einwanderung in Kanada. Die SZ bedankt sich für das Abschiedsfest, das Volker Weidermann der europäischen Kultur in "Ostende, 1936" gibt. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Schimmernde Aphorismusmosaiken

07.07.2014: Marlene Streeruwitz erfindet sich eine Nachkommin. Karl Ove Knausgård versucht es mal mit Leben. Stefan Aust und Dirk Laabs tauchen ein in die Parallelwelt des Zwickauer Mördertrios - dies alles und mehr in den besten Büchern des Juli.
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Archiv: Kolumnen

Hörnerschwung

12.07.2014: Walliser Schwarzhalsziegen, ein Melklied, Clarice Lispector und "fremd sprechen" - Beobachtungen vom 19. Internationalen Literaturfestival im Walliser Leukerbad. Mehr lesen

Alltägliche Abwesenheit

10.06.2014: "Keine Rede wird je wiederholen, was das Stammeln mitzuteilen weiß": Esther Dischereit widmet den Ermordeten des Zwickauer Terrortrios acht Klagelieder. Mehr lesen

Ins Ausgesparte hinein

14.05.2014: Clemens J. Setz und Yahya Hassan: Über Prosa, in Verse gebrochen. Mehr lesen