Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Karl Heinz Bohrer

Karl Heinz Bohrer ist emeritierter Professor für Literaturwissenschaft der Universität Bielefeld und Herausgeber des Merkur. In den politischen und kulturellen Debatten der Republik ist er mit seinen skeptisch-polemischen, provokanten Essays seit Jahrzehnten präsent.

Bücher von Karl Heinz Bohrer

Bohrer, Karl Heinz: Provinzialismus. Ein physiognomisches Panorama

Cover: Provinzialismus

Carl Hanser Verlag, München 2000, ISBN 3446199241, Broschiert, 168 Seiten, 18,41 EUR

Provinzialismus - unter diesem provokanten Stichwort hat Karl Heinz Bohrer seine in voller Absicht politisch unkorrekten Studien über die Mentalitäten in Politik, Universität und Kulturbetrieb versammelt. Fazit seiner Wahrnehmungen: Die mittlere Mittelklasse, die sich gegen jede Hierarchisierung zur Wehr setzte, hat abgewirtschaftet. ... mehr lesen
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Bohrer, Karl Heinz: Ästhetische Negativität.

Cover: Ästhetische Negativität

Carl Hanser Verlag, München 2002, ISBN 3446200711, Gebunden, 421 Seiten, 24,90 EUR

Haben die großen Schriftsteller das Problem der Zeit genauer erfasst als die Philosophen? Parallel zu den großen philosophischen Systemen der Positivität im frühen 19. Jahrhundert hat sich die Darstellung der negativen Zeiterfahrung als ein dominierendes Thema der Literatur durchgesetzt. Dem lauten Ja der Philosophie setzen sie ... mehr lesen
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Bohrer, Karl Heinz: Ekstasen der Zeit. Augenblick, Gegenwart, Erinnerung

Cover: Ekstasen der Zeit

Carl Hanser Verlag, München 2003, ISBN 3446203206, Broschiert, 136 Seiten, 14,90 EUR

In seinen "Gadamer-Vorlesungen" in Heidelberg hat Karl Heinz Bohrer in einer weiten Perspektive unser Verhältnis zur Zeit und zur Geschichte analysiert. Seine Überlegungen zur Zukunft der Geisteswissenschaften, zur historischen und poetischen Trauer und zur Intensität der Jetzt-Erfahrung berühren zentrale Fragen der aktuellen ... mehr lesen
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Bohrer, Karl Heinz (Hrsg.): Sprachen der Ironie - Sprachen des Ernstes.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518120832, Taschenbuch, 429 Seiten, 14,21 EUR

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Bohrer, Karl Heinz: Imagination des Bösen. Zur Begründung einer ästhetischen Kategorie

Cover: Imagination des Bösen

Carl Hanser Verlag, München 2004, ISBN 3446204946, Gebunden, 269 Seiten, 19,90 EUR

Gewalt, Grausamkeit, Krieg - diese Sphäre zieht die Künstler vor allem an. Warum paktiert die literarische fantasie mit dem Bösen? Karl Heinz Bohrer erläutert anhand der Werke von Poe, Baudelaire, Shakespeare, Kafka und anderen die Natur des Bösen und gibt dem Leser einen Einblick in diese ästhetische Kategorie. ... mehr lesen
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Bohrer, Karl Heinz: Großer Stil . Form und Formlosigkeit in der Moderne

Cover: Großer Stil

Carl Hanser Verlag, München 2007, ISBN 3446209336, Gebunden, 280 Seiten, 21,50 EUR

"Der große Stil entsteht, wenn das Schöne den Sieg über das Ungeheure davon trägt", postulierte Friedrich Nietzsche. Doch kaum ein anderer Begriff bereitet der ästhetischen Debatte ähnliche Probleme wie der Stil. Als ein Prinzip, das sich auf Künstlichkeit und Schein gründet, geriet der Stil zu Beginn ... mehr lesen
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Bohrer, Karl Heinz: Das Tragische.

Cover: Das Tragische

Carl Hanser Verlag, München 2009, ISBN 3446230793, Gebunden, 413 Seiten, 24,90 EUR

Vor 2500 Jahren fanden Aischylos, Sophokles und Euripides in Athen eine Theatersprache, die uns bis heute bewegt. Ein wesentliches Element der attischen Tragödie ist der Schrecken: Er soll beim Zuschauer moralische reinigende Wirkungen entfalten. In der Moderne hat sich die Kunst von Ansprüchen der Moral befreit. Karl Heinz Bohrer konzentriert ... mehr lesen
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Bohrer, Karl Heinz: Selbstdenker und Systemdenker. Über agonales Denken

Cover: Selbstdenker und Systemdenker

Carl Hanser Verlag, München 2011, ISBN 3446237585, Gebunden, 224 Seiten, 19,90 EUR

Das Denken, dem es um wirkliche Erkenntnis geht, sucht die Auseinandersetzung. Der Verdacht gegen das konventionelle Argument hält den Geist beweglich. Karl Heinz Bohrer sucht am Beispiel von Leitmotiven in Philosophie, Literatur und Politik das Originelle an ihnen zu entdecken. Der rote Faden seiner Abhandlungen und Vorlesungen ist der Verdacht ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen