Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Karl-Günther von Hase

Karl-Günther von Hase, geboren am 15. Dezember 1917 in Wangern (Niederschlesien) als Sohn eines Offiziers. Nach Abitur und Arbeitsdienst 1936 Eintritt als Fahnenjunker in die Wehrmacht. Teilnahme - zuletzt als Major - an den Feldzügen in Polen, Frankreich und der UdSSR. 1945-1949 Kriegsgefangenschaft in der UdSSR. 1950 Besuch der Diplomatenschule in Speyer, danach Austritt in das Auswärtige Amt. Dort ab 1958 Leiter des Pressereferates. 1962-1967 Staatssekretär und Leiter des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung. 1967-1969 Staatssekretär des Bundesministerium für Verteidigung. 1970-1977 deutscher Botschafter in London. 1977-1982 Intendant des ZDF. Von Hase ist Ehrendoktor der Universität Manchester. Mitherausgegeben hat er das Buch "Die Soldaten der Wehrmacht".

Bücher von Karl-Günther von Hase

Appel, Reinhard (Hrsg.) / Hase, Karl-Günther von: Preußen.

Eco Verlagsgruppe Serges Medien, Köln 2001, ISBN 3934519806, Gebunden, 318 Seiten, 25,54 EUR

Führt die zeitliche Distanz zu neuen Bewertungen, zu einer Renaissance Preußens, nicht als Staat, aber als eine Orientierung für den Fortbestand der Demokratie? Sind beispielsweise die so genannten "preußischen Tugenden" wieder stärker gefragt? Was bedeutet uns wiedervereinigten, an Europa orientierten Deutschen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen