Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Karl-Alexander Hampe

Karl-Alexander Hampe wurde 1919 in Berlin geboren, ging in Mailand und später in Brüssel zur Schule, wo er 1937 am deutschen Realgymnasium das Abitur ablegte. Es folgten Arbeits- und Wehrdienst, bis er als Rittmeister schwerverwundet 1945 entlassen wurde. Ein in Brüssel begonnenes Jura-Studium setzte er in Hamburg fort. 1951 war er bei Professor Peter Ipsen am Seminar für öffentliches Recht und Staatslehre der Universität Hamburg tätig. 1952-53 nahm er am vierten Lehrgang für Anwärter des höheren Auswärtigen Dienstes teil. Sodann folgten Verwendungen auf Auslandsposten in Dublin, Wien, Lagos, La Paz, Straßburg sowie im Auswärtigen Amt in der Rechtsabteilung, der Personal- und Verwaltungsabteilung, der Politischen Abteilung, zuletzt als Beauftragter für Lateinamerikapolitik. Im Ruhestand studierte er an der Rheinischen Friedrich-Wilhelm-Universität Geschichte. 1994 schloss sich die Promotion an.

Bücher von Karl-Alexander Hampe

Hampe, Karl-Alexander: Das Auswärtige Amt in wilhelminischer Zeit.

Scriptorium Verlag, Münster 2001, ISBN 3932610156, Gebunden, 190 Seiten, 23,01 EUR

Mit diesem Band setzt Karl-Alexander Hampe seine sehr gelobte Geschichte über das Auswärtige Amt im der Ära Bismarck fort. Sie umfasst den Zeitraum von Bismarcks Abschied bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges. Der Autor widmet sich im ersten Teil ausführlich den Organisationsstrukturen und dem Personal des Amtes. Im folgenden Abschnitt werden ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen