Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Karel Capek

Karel Capek (1890 - 1938) hat wie kein anderer tschechischer Schriftsteller die geistigen Tendenzen der zwanziger und dreißiger Jahre seines Landes in seinem Werk gespiegelt ? auch die politischen und kulturellen Bedrohungen. Capek war ein äußerst vielseitiger Autor: Er schrieb phantastische, satirische und philosophische Romane, und er war in der großen wie in der kleinen Form sowie in der Dramatik zu Hause.

Bücher von Karel Capek

Capek, Karel: Hordubal. Der Meteor. Ein gewöhnliches Leben. Romantrilogie

Cover: Hordubal. Der Meteor. Ein gewöhnliches Leben

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart 1999, ISBN 3421052336, gebunden, 608 Seiten, 29,65 EUR

Aus dem Tschechischen und mit einem Nachwort von Eckard Thiele. "Hordubal": Als Bergmann hatte Hordubal sein Geld in Amerika verdient. Kurz nach der Rückkehr in seine Heimat wird er ermordet. Für die Polizei wie für den Richter bleibt es rätselhaft, ob und inwieweit die untreue Ehefrau mitschuldig ist.
"Der Meteor" ist die exotische Geschichte ... mehr lesen
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Capek, Karel: Das Jahr des Gärtners.

Cover: Das Jahr des Gärtners

Aufbau Verlag, Berlin 2001, ISBN 374661712X, Taschenbuch, 133 Seiten, 7,62 EUR

Aus dem Tschechischen von Grete Ebner-Eschenhayn. Illustrationen von Josef Capek. Eine Liebeserklärung an den gärtnernden Teil der Menschheit: Das heiter illustrierte und phantasievolle Büchlein ist getragen von der Liebe zu allen, die sich der Passion des Gärtnerns verschrieben haben. Auf vergnügliche Weise betrachtet Capek die stets wiederkehrenden ... mehr lesen
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Capek, Karel: Gespräche mit Masaryk.

Cover: Gespräche mit Masaryk

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart/München 2001, ISBN 3421052409, Gebunden, 594 Seiten, 22,50 EUR

Mit einem Essay von Hans Dieter Zimmermann und einem Nachwort von Eckhard Thiele. Aus dem Tschechischen von Camill Hoffmann und Eckhard Thiele. Ein großer Staatsmann spricht, und der berühmteste tschechische Schriftsteller ist sein Eckermann. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen