Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Julien Gracq

Julien Gracq, geboren 1910 in Saint-Florent-le-Vieil, unterrichtete ab 1948 an einem Pariser Gymnasium Geschichte und Geographie, lebt in Paris. Gracq nimmt seit seinen literarischen Anfängen, die noch im Zeichen des Surrealismus standen, eine dezidierte Außenseiter-Position im Literaturbetrieb ein, mit dem er sich einige Male anlegte; berühmt wurde seine Ablehnung des Prix Goncourt, der ihm für "Le Rivage des Syrtes" 1951 zuerkannt werden sollte.

Bücher von Julien Gracq

Gracq, Julien: Witterungen.

Cover: Witterungen

Droschl Verlag, Graz 2001, ISBN 3854205759, Broschiert, 160 Seiten, 24,54 EUR

Aus dem Französischen von Dieter Hornig. Seit den 50er Jahren arbeitete Julien Gracq an Aufzeichnungen, kurzen unverbundenen Prosastücken, die er 1967 und 1974 in zwei Bänden veröffentlichte und denen er den Titel "Lettrines" gab, womit die ornamentalen Schmuckinitialen mittelalterlicher Handschriften bezeichnet werden. ... mehr lesen
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Gracq, Julien: Witterungen II.

Cover: Witterungen II

Droschl Verlag, Graz 2005, ISBN 3854206836, Kartoniert, 197 Seiten, 23,00 EUR

Aus dem Französischen von Dieter Hornig. 1967 und 1974 veröffentlichte Julien Gracq zwei Bände mit dem Titel Lettrines, deren erster Band 2001 deutsch bei Droschl erschien, der zweite wird jetzt vorgelegt. Diese Witterungen, wie ihr deutscher Titel nun lautet, sind Meisterwerke der reflektierenden Literatur des 20. Jahrhunderts, geschrieben ... mehr lesen
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Gracq, Julien: Gespräche .

Cover: Gespräche

Droschl Verlag, Graz/Wien 2007, ISBN 3854207301, Kartoniert, 246 Seiten, 23,00 EUR

Aus dem Französischen von Dieter Hornig. Eine Begegnung mit einem ganz unzeitgemäßen Zeitgenossen: sieben Gespräche, die Gracq zwischen 1970 und 2001 mit Schriftstellerkollegen und Literaturwissenschaftlern führte. Julien Gracq spricht in ihnen über die ihm wichtigen in seinem Werk immer wieder behandelten Themen: seine ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen