Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jürgen von der Wense

Jürgen von der Wense wurde 1894 in Ostpreußen geboren. Er war Dichter, Komponist und Gelehrter. Nach einer aufregenden Jugend, in der er Kriegsgegner von Anbeginn, Buchhandelsverkäufer in Berlin und Teilnehmer an der Revolution 1918/19 war, zog er sich überraschend nach Warnemünde an der Ostsee zurück. Dort begann er ein Forscher- und Wanderleben. Von der Wense starb 1966 in Göttingen.

Bücher von Jürgen von der Wense

Wense, Jürgen von der: Geschichte einer Jugend. Tagebücher und Briefe

Cover: Geschichte einer Jugend

Matthes und Seitz, München 1999, ISBN 3882218215,                          , 486 Seiten, 34,77 EUR

Ein intimes Fresko aus dem wilhelminischen Deutschland und der Weimarer Republik. Alles ist geladen mit Spannung und Schärfe. Ausgewählt, erläutert und mit einem Nachwort von Dieter Heim. ... mehr lesen
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Wense, Jürgen von der: Von Aas bis Zylinder. Werke. Zwei Bände und ein Begleitband

Zweitausendeins Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 386150636X, Gebunden, 1716 Seiten, 59,90 EUR

Herausgegeben von Rainer Niehoff und Valeska Bertoncini. Kann es sein, dass es neben dem eingefahrenen Literatur- und Kulturbetrieb, in dem wir uns so sicher bewegen, eine Art Paralleluniversum gibt, mit Texten voller Wunder, neben denen alles verblasst, das wir kennen und für bedeutend halten? Hans Jürgen von der Wense war davon überzeugt: ... mehr lesen
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Wense, Jürgen von der: Wanderjahre.

Cover: Wanderjahre

Matthes und Seitz, Berlin 2006, ISBN 3882218681, Gebunden, 602 Seiten, 44,00 EUR

Herausgegeben von Dieter Heim. Der Dichter, Musiker und Wanderer Jürgen von der Wense offenbart sich in diesen Texten als empathischer Beobachter. Er beschreibt Land- und Ortschaften in einfühlsamer Genauigkeit. Wanderjahre ist nach Geschichte einer Jugend zugleich der zweite Band einer Biografie Jürgen von der Wenses. Er umfaßt ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen