Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jürgen Fliege

Jürgen Fliege, geboren 1947, ist evangelischer Pfarrer, Filmemacher, Autor, TV- und Radiomoderator. Nach 12 Jahren Pfarramt bei Aachen arbeitete er im Auftrag der EKD freiberuflich bei verschiedenen TV- Und Hörfunkstationen. 1996 erhielt der den Fernsehpreis "Bambi". Fliege lebt mit seiner Familie in der Nähe von München.

Bücher von Jürgen Fliege

Fliege, Jürgen: Menschenflüsterer. Schutzlose Erinnerungen

Cover: Menschenflüsterer

F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung, München 2000, ISBN 3776621869, Gebunden, 219 Seiten, 15,29 EUR

Wer kennt ihn nicht, Jürgen Fliege, den Talkshow-Papst mit 20-Prozent-Quote, den Seelentröster, den mutigen Priester und Helfer bei aussichtslosen Fällen. Wenn Menschen ihr Innerstes nach außen kehren und plötzlich wieder menschlich sind, dann ist Jürgen Fliege im Spiel. Aber wo kommt er selbst her, was hat ihn geprägt, ... mehr lesen
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Fliege, Jürgen: Der falsche Prophet. Wie US-Präsident George W. Bush den Glauben vergiftet

Cover: Der falsche Prophet

Claudius Verlag, München 2003, ISBN 3532622971, Taschenbuch, 72 Seiten, 5,00 EUR

Der deutsche Fernsehpastor liest George W. Bush die Leviten. Die Hauptvorwürfe in Jürgen Flieges Streitschrift sind: George Walker Bush vergiftet den Glauben. Der mächtigste Mann der Welt missbraucht die Bibel für Kriegstreiberei. Bushs eigene Sprache entlarvt seine fundamentalistische Einstellung. In der wortmächtigen Tradition ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen