Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Judith Butler
Butler, Judith: Antigones Verlangen. Verwandtschaft zwischen Leben und Tod

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3518121871, Taschenbuch, 120 Seiten, 9,15 EUR
Antigone zwischen der Pflicht gegenüber dem unbestatteten Bruder und der Staatsräson: Das ist - nach Hegel und anderen - das zentrale Thema der Sophokles'schen Antigone. Dieser politischen Interpretation steht die psychoanalytische zur Seite: Für Freud oder Levi-Strauss steht die Ödipus-Sage im Dienst der Verwurzelung verwandtschaftlicher Strukturen ... mehr lesen
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Butler, Judith: Psyche der Macht. Das Subjekt der Unterwerfung
Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3518117440, Taschenbuch, 197 Seiten, 10,17 EUR
Aus dem Amerikanischen von Reiner Ansén. Das Entstehen von Bewußtsein und Subjektivität ist nicht unabhängig zu denken von gesellschaftlichen Machtstrukturen. Denn, so Judith Butler, Subjekt zu werden (subjection) heißt auch, sich diesen zu unterwerfen. Identität, auch die geschlechtliche, beruht mithin auf der Verortung im Kraftfeld gesellschaftlicher ... mehr lesen
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Butler, Judith: Kritik der ethischen Gewalt. Adorno-Vorlesungen 2002

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518583611, Kartoniert, 144 Seiten, 14,90 EUR
Im November 2002 hat Judith Butler die Adorno-Vorlesungen an der Universität Frankfurt gehalten, die hier erstmals abgedruckt werden. In ihrer Kritik der ethischen Gewalt geht sie der Frage nach, wie man angesichts einer Theorie des Subjekts, dessen Entstehungsbedingungen sich nie restlos klären lassen, dennoch die Möglichkeit von Verantwortung ... mehr lesen
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Butler, Judith: Gefährdetes Leben. Politische Essays

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3518123939, Taschenbuch, 179 Seiten, 10,00 EUR
Aus dem Amerikanischen von Karin Wördemann. Neben ihren Arbeiten zur Gender-Theorie und zur Philosophie hat Judith Butler immer auch als kritische Intellektuelle in die politischen Debatten eingegriffen. Sie hat die neue Form des Antisemitismus diskutiert, die rechtlich-politische Lage der Gefangenen in Guantanamo Bay oder die amerikanischen ... mehr lesen
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Butler, Judith: Hass spricht. Zur Politik des Performativen

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3518124145, Kartoniert, 263 Seiten, 10,00 EUR
Aus dem Englischen von Kathrina Menke und Markus Krist. Im Amerikanischen bezeichnet der Terminus "hate speech" jede verletzende Rede wie Beleidigung, Drohung, Schimpfnamen. Unter Rückgriff auf die Sprechakttheorie von J. L. Austin diskutiert Judith Butler die gegenwärtige Debatte der "hate speech", um zu einer allgemeinen ... mehr lesen
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Butler, Judith: Die Macht der Geschlechternormen. Und die Grenzen des Menschlichen

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3518585053, Gebunden, 350 Seiten, 24,80 EUR
Aus dem Amerikanischen von Karin Wördemann. Judith Butlers neues Buch vertieft und bilanziert eine Reihe von Themen und Thesen aus Butlers früheren Werken: die Materialität des Körpers, die Beziehung zwischen Macht und Psyche, die politischen Dimensionen der Psychoanalyse und die Auswirkungen des juridischen Diskurses auf diejenigen, ... mehr lesen
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Butler, Judith: Krieg und Affekt.

Diaphanes Verlag, Zürich 2009, ISBN 3037340797, Kartoniert, 112 Seiten, 8,00 EUR
In zwei Essays und einem Interview beschäftigt sich Judith Butler mit der Rolle der Medien und besonders der US-Kriegsberichterstattung in den gegenwärtig geführten Kriegen. Im Zentrum stehen der Irakkrieg und das US-Gefangenenlager in Guantanamo. Butler konstatiert, dass die moralische Verabscheuung von Tötungen und Gewalt von ... mehr lesen
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Butler, Judith: Raster des Krieges. Warum wir nicht jedes Leid beklagen

Campus Verlag, Frankfurt am Main 2010, ISBN 3593391554, Gebunden, 180 Seiten, 19,90 EUR
Aus dem Amerikanischen von Reiner Ansen. Wenn wir lesen, dass in Afghanistan deutsche Soldaten sterben, sind wir betroffen. Das Schicksal gleichzeitig getöteter ziviler Dorfbewohner bekümmert uns deutlich weniger. Der Krieg, so erklärt Judith Butler diese unterschiedliche Wahrnehmung, dient uns als Deutungsrahmen, nach dem einige Leben ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





