Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Juan Manuel Roca

Juan Manuel Roca, 1946 in Medellin geboren, lebte vorübergehend in Madrid, Mexiko-Stadt und Bogota, ging aber 1965 wieder in seine Geburtsstadt, um Literatur zu studieren. 1972 gründete er mit den Dichtern Fernando del Rio, Raul Henao und Fernando Rendon die Zeitschrift "Clave de sol" und veröffentlichte im Jahr darauf sein Debüt "Memoria del agua" (Erinnerung des Wassers). 1975 zog es ihn wieder nach Bogota, wo er die Kunstgalerie "Artes Galeria" leitete. Von 1989 bis 1999 leitete er die Literaturbeilage "Magazin Dominical" der kolumbianischen Tageszeitung "El Espectador", 2002 gründet er mit dem kubanischen Dichter Alberto Rodriguez Tosca und der kolumbianischen Grafikerin Mariela Agudelo die Kulturzeitung "La sangrada escritura". Neben Gedichten schreibt er Essays, Kritiken, Interviews, Reportagen, mitunter auch über Fußball, Chroniken, Erzählungen und Romane.

Bücher von Juan Manuel Roca

Roca, Juan Manuel: Blindenmond /Luna de ciegos. Werkauswahl /Antologia personal (1973-2005)

Cover: Blindenmond /Luna de ciegos

Edition Delta, Stuttgart 2008, ISBN 3927648051, Kartoniert, 151 Seiten, 17,50 EUR

Aus dem Spanischen von Juana Burghardt. "Vielleicht sind die Gedichte nur / Botschaften, die ein Schiffbrüchiger gesendet hat, / Flaschen mit dürftig aufgeschriebenen Rufen, / Die womöglich vom Meer der Stille / an die Strände des Vergessens treiben." Immer wieder drehen sich Juan Manuel Rocas Gedichte um das Vergessen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen