Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Juan Manuel de Prada

Juan Manuel de Prada, geboren 1970 in Baracaldo/Baskenland, studierte Jura und lebt heute als freier Autor und Literaturkritiker in Madrid. Sein Roman "Trügerisches Licht der Nacht" wurde 1997 mit dem Premio Planeta ausgezeichnet, Spaniens höchstdotiertem Literaturpreis. Juan Manuel de Prada lebt heute in Madrid.

Bücher von Juan Manuel de Prada

Prada, Juan Manuel de: Junge Damen in Sepia. Erzählungen

Cover: Junge Damen in Sepia

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3608932291, Gebunden, 211 Seiten, 19,17 EUR

Aus dem Spanischen von Alexander Dobler. In der Diele, den ganzen Haushalt beherrschend, hängt das Porträt des Großvaters. Eine Aura umgibt ihn, eine Würde, die "man eher bei Mördern und Asketen" vermutet. Er ist der berühmt-berüchtigte Ahnherr, den der Enkel in wilden Tagträumen bei seinen Ausschweifungen und Verschwörungen begleitet. Bis ... mehr lesen
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Prada, Juan Manuel de: In den Winkeln der Lüfte. Auf der Suche nach Ana Maria Martinez Sagi. Roman

Cover: In den Winkeln der Lüfte

Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2002, ISBN 3608931988, Gebunden, 575 Seiten, 25,00 EUR

Aus dem Spanischen von Barbara Mesquita. Ein ungewöhnlicher Roman über eine ungewöhnliche Frau und ihr gefährliches Leben: Dichterin, Vorkämpferin des Feminismus, Journalistin, Athletin, Kriegsberichterstatterin, Straßenmalerin im Vorkriegs-Paris, Kollaborateurin, Professorin für die katalanische Sprache. Befreundet ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen