Perlentaucher - Das Kulturmagazin

| Folgen Sie uns auf Twitter | Folgen Sie uns auf Facebook | Anmelden | Mobil | RSS | Newsletter

zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Joseph Rovan

Joseph Rovan, geboren 1918 in München, emigrierte 1933 nach Frankreich. Im Krieg schloss er sich der Résistance an, wurde 1944 verhaftet und ins Konzentrationslager Dachau gebracht. Nach 1945 engagierte er sich für Verständigung und Ausgleich, als Publizist, politischer Berater und Mitbegründer des deutsch-französischen Jugendwerks. Von 1968 bis 1986 war er Professor für deutsche Geschichte an der Universität Vincennes und an der Sorbonne.

Bücher von Joseph Rovan

Rovan, Joseph: Im Zentrum Europas. Deutschland und Frankreich im 20. und 21. Jahrhundert

Cover: Im Zentrum Europas

dtv, München 2000, ISBN 3423242051, Taschenbuch, 214 Seiten, 18,41 EUR

Aus dem Französischen von Richard Fenzl. Wenn zum Juli Frankreich die Ratspräsidentschaft der EU von Portugal übernimmt, wird sich das Interesse wieder verstärkt auf die zentrale europäische Macht-Achse Frankreich-Deutschland konzentrieren. Joseph Rovan stellt in seinem Buch "Im Zentrum Europas" genau diese Macht-Achse in den Mittelpunkt seiner ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Rovan, Joseph: Erinnerungen eines Franzosen, der einmal ein Deutscher war.

Cover: Erinnerungen eines Franzosen, der einmal ein Deutscher war

Carl Hanser Verlag, München 2000, ISBN 3446199373, Gebunden, 527 Seiten, 25,46 EUR

Wie kaum ein anderer hat Joseph Rovan die Höhen und Tiefen des 20. Jahrhunderts erlebt. Seine Memoiren lassen noch einmal die Welt einer großbürgerlichen Familie der zwanziger Jahre entstehen, legen Zeugnis ab von Diktatur und Widerstand, berichten von den intellektuellen und politischen Debatten der Nachkriegszeit, und sie zeichnen lebendige Porträts ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern |

Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
Mehr lesen

Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen