Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Josef Winkler

Josef Winkler, geboren 1953 in Kärnten, lebt in Klagenfurt. 1973 bis 1979 arbeitete er in der Verwaltung der Klagenfurter Uni. 1979 gewann er mit seinem Roman "Menschenkind" den zweiten Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb; zusammen mit den Folgeromanen "Der Ackermann aus Kärnten" und "Muttersprache" bildet dieser Roman die Trilogie "Das wilde Kärnten". 2008 erhält er den Georg-Büchner-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Bücher von Josef Winkler

Winkler, Josef: Natura morta. Eine römische Novelle

Cover: Natura morta

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3518412698, Gebunden, 104 Seiten, 16,36 EUR

"Feigen, frische Feigen!" ruft vor den Toren des Vatikans eine dicke Römerin neben einem kahlgeschorenen Mann, der ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Mafia. Made in Italy" trägt und auf einem Stab einen kleinen Plastiknegerkopf in die Höhe hält, den er den vorbeigehenden Pilgern zeigt. Josef Winkler beschreibt in seiner "römischen Novelle" die Stadt, ... mehr lesen
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Winkler, Josef: Leichnam, seine Familie belauernd.

Cover: Leichnam, seine Familie belauernd

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518124420, Taschenbuch, 147 Seiten, 7,00 EUR

In seinem neuen Buch "Leichnam, seine Familie belauernd" führt Josef Winkler uns in 80 Prosaminiaturen sein poetisches, stilistisches und geografisches Universum vor. 80 kleine Geschichten über Liebe und Tod, Kindheit und Jugend; über Lesen und Schreiben, über seinen Umgang mit Angst um Sprache und Sprachlosigkeit. ... mehr lesen
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Winkler, Josef: Roppongi. Novelle

Cover: Roppongi

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3518419218, Gebunden, 130 Seiten, 16,80 EUR

"Als ich mich vor drei Jahren mit meiner Familie in Tokio aufhielt, wo wir im Stadtteil Roppongi wohnten", schreibt Josef Winkler über sein neues Buch, "starb im Alter von 99 Jahren mein Vater, der mir ein Jahr vor seinem Tod, nachdem er erfahren hatte, dass ich in meinem letzten Prosaband einem Bauern aus meinem Heimatdorf weder ... mehr lesen
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Winkler, Josef: Ich reiß mir eine Wimper aus und stech dich damit tot.

Cover: Ich reiß mir eine Wimper aus und stech dich damit tot

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3518125567, Kartoniert, 125 Seiten, 9,00 EUR

"Reisen, um heimatlos zu werden", schreibt Henri Michaux. Der Österreicher Josef Winkler ist während der Niederschrift seiner Romane über sein Heimatland Kärnten immer wieder nach Italien gereist, später nach Indien und dann auch nach Mexiko, im Gepäck die Erzählungen anderer Autoren, aus denen er kurze ... mehr lesen
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Winkler, Josef: Die Realität so sagen, als ob sie trotzdem nicht wär. oder Die Wutausbrüche der Engel

Cover: Die Realität so sagen, als ob sie trotzdem nicht wär

Suhrkamp Verlag, Berlin 2011, ISBN 3518421379, Gebunden, 80 Seiten, 17,90 EUR

Nachdem Josef Winkler am 1. November 2008 in Darmstadt den Georg-Büchner-Preis entgegengenommen hatte, hielt er zum Dank eine Rede, aus der dieses Buch entstand. Es gibt Antwort auf einige Fragen: Josef Winkler, wer ist das? Wo kommt er her? Was hat ihn geprägt? Wie ist er zum Schriftsteller geworden? Warum schämt er sich seit kurzem ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen