Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Josef Tal

Josef Tal (eigentlich: Gruenenthal), geboren 1910 in Pinne bei Posen, ist ein israelischer Komponist und gilt als einer der Pioniere der elektronischen Musik. Tal studierte an der Musikhochschule Berlin bei Paul Hindemith, Max Trapp und Heinz Tiessen. 1934 emigrierte er nach Palästina. Ab 1937 unterrichtete er Klavier und Komposition an der Musikakademie von Jerusalem, die er von 1948 bis 1953 leitete. Seit 1965 wirkte er am Institut für Elektronische Musik der Universität von Jerusalem. Er komponierte sechs Opern und drei Ballette, zwei Sinfonien, drei Klavierkonzerte, ein Doppelkonzert für Violine und Bratsche, ein Bratschen-, ein Cello-, ein Harfen- und ein Cembalokonzert, kammermusikalische Werke, einen Psalm, ein Oratorium, Kantaten und Lieder. Tal wurde für sein Wirken vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem israelischen Staatspreis (1971), dem Kunstpreis der Stadt Berlin (1975) und dem Bundesverdienstkreuz I. Klasse (1985).

Bücher von Josef Tal

Josef Tal: Tonspur. Auf der Suche nach dem Klang des Lebens. Autobiografie

Bestellen bei buecher.deCover: Josef Tal: Tonspur. Auf der Suche nach dem Klang des Lebens. Autobiografie

Henschel Verlag, Berlin 2005, ISBN 9783894875039, Gebunden, 272 Seiten, 24,90 EUR

Auf anrührende und humorvolle Weise erzählt Josef Tal seine Lebensgeschichte, die ihn als Sohn eines Rabbiners von Berlin auf den Weg in die Emigration nach Palästina führte. Es ist ein Stück Kulturgeschichte: hier die 20er Jahre in Berlin, mit den ersten Kinos und den kuriosen Erfahrungen des gläubigen Vaters mit der ... mehr lesen

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Hyperreale Kunstwelt

02.09.2014: Die SZ liest beglückt Tanguy Viels amerikanischen Roman "Das Verschwinden des Jim Sullivan". Die NZZ freut sich über Roland Butis Roman "Das Flirren am Horizont". Einfach hingerissen ist Silke Scheuermann in der FAZ von Jean-Philippe Toussaints Roman "Nackt" über die Mode und die Liebe. Eine bittere Lektion über die Folgen von Realpolitik entnimmt die FAZ Antony Beevors "Der Zweite Weltkrieg". Peter Hammerschmidt verfolgt sie die Nachkriegskarriere des Klaus Barbie. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Szenenschnittmonster

04.08.2014: Guillermo Saccomannos führt uns in die apokalyptische Welt der Angestellten. Elif Shafak erzählt die Geschichte eines Ehrenmords. Anne Goldmann beobachtet einen Mord von der Dachterrasse eines Wiener Mietshauses. Rüdiger Görner erforscht die dunkelsten Geheimnisse Georg Trakls. Und Wolfgang Matz analysiert die Kunst des Ehebruchs. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats August.
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Archiv: Kolumnen

Aus dem Wortkontinuum

26.08.2014: In jedem Gedicht die ganze Welt. Ein paar Ausschnitte aus den Frühjahrsgedichten 2014. Zusammengestellt Mehr lesen

Hörnerschwung

12.07.2014: Walliser Schwarzhalsziegen, ein Melklied, Clarice Lispector und "fremd sprechen" - Beobachtungen vom 19. Internationalen Literaturfestival im Walliser Leukerbad. Mehr lesen

Alltägliche Abwesenheit

10.06.2014: "Keine Rede wird je wiederholen, was das Stammeln mitzuteilen weiß": Esther Dischereit widmet den Ermordeten des Zwickauer Terrortrios acht Klagelieder. Mehr lesen