Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Josef H. Reichholf
Reichholf, Josef H.: Warum wir siegen wollen. Der sportliche Ehrgeiz als Triebkraft in der Evolution des Menschen

dtv, München 2001, ISBN 342324271X, Taschenbuch, 260 Seiten, 14,32 EUR
Wieviel wir mit den uns entwicklungsgeschichtlich nahestehenden Tierarten gemeinsam haben, ist inzwischen allgemein bekannt. Doch es gibt auch wesentliche Unterschiede. Einer davon: Wir Menschen haben einen merkwürdigen Drang zu gewinnen nur um des Gewinnens willen. Kein Tier käme je auf den Gedanken, einen Wettlauf nur zu diesem Zweck zu machen, ... mehr lesen
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Reichholf, Josef H.: Die falschen Propheten. Unsere Lust an Katastrophen

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2002, ISBN 3803124425, Taschenbuch, 139 Seiten, 10,90 EUR
Reichholf, Josef H.: Der Tanz um das goldene Kalb. Der Ökokolonialismus Europas

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2004, ISBN 3803136156, Gebunden, 217 Seiten, 19,50 EUR
Josef H. Reichholf stellt gängige Vorstellungen von Umweltverschmutzung und Naturschutz auf den Kopf und macht Vorschläge für eine neue Landwirtschafts- und Umweltpolitik. 15 Millionen Rinder und fast 25 Millionen Schweine werden in deutscher Landwirtschaft gehalten - ihr Lebendgewicht übertrifft das Gewicht der Bevölkerung ... mehr lesen
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Reichholf, Josef H.: Die Zukunft der Arten. Neue ökologische Überraschungen

C. H. Beck Verlag, München 2005, ISBN 3406527868, Gebunden, 237 Seiten, 19,90 EUR
Auch wenn manche Medienberichte oder eigene Beobachtungen dies nahezulegen scheinen, unsere heimische Natur befindet sich keineswegs auf dem Rückzug. Was vielen als ein Verarmen, als ein Verschwinden der Natur erscheint, ist zunächst nichts anderes als der Ausdruck für den Wandel der Natur. So lässt sich zum Beispiel festhalten: ... mehr lesen
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Reichholf, Josef H.: Eine kurze Naturgeschichte des letzten Jahrtausends.

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3100629426, Gebunden, 336 Seiten, 19,90 EUR
Tausend Jahre - eine Spanne, die das Leben zweier Eichen oder ein Zehntel der Nacheiszeit umfasst - sind ein Wimpernschlag der Erdgeschichte. Veränderungen in der Natur vollziehen sich in ganz anderen Zeiträumen als die Geschichte des Menschen. Josef H. Reichholf blickt aus ökologischer Sicht zurück auf das letzte Jahrtausend und ... mehr lesen
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Reichholf, Josef H.: Warum die Menschen sesshaft wurden. Das größte Rätsel unserer Geschichte

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3100629434, Gebunden, 315 Seiten, 19,90 EUR
Wie kam der Mensch aufs Korn? Für die Erfindung des Ackerbaus, die so genannte Neolithische Revolution gab es bislang keine plausible Erklärung: Die Erträge waren viel zu gering. Land musste aufwendig gerodet und Äcker mussten bestellt werden. Das Saatgut durfte nicht angetastet werden, egal wie hungrig die Menschen waren. Man ... mehr lesen
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Reichholf, Josef H.: Naturschutz. Krise und Zukunft

Suhrkamp Verlag, Berlin 2010, ISBN 3518260316, Kartoniert, 169 Seiten, 10,00 EUR
Steckt womöglich ein grundsätzlicher Fehler im Konzept des Naturschutzes? Natur ist ihrer Natur nach veränderlich. Das aktive Konservieren eines bestimmten Zustands stellt daher auch einen Eingriff in den Naturhaushalt dar. Viele Eingriffe haben mehr Natur geschaffen, als vorher vorhanden war. Städte sind artenreicher als manche ... mehr lesen
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Reichholf, Josef H.: Der Ursprung der Schönheit. Darwins größtes Dilemma

C. H. Beck Verlag, München 2011, ISBN 3406587135, Gebunden, 304 Seiten, 19,95 EUR
Schönheit, so meinte man lange zu wissen, habe in der Evolution nichts zu suchen, sei bestenfalls schmückende Zutat oder Handicap beim Kampf ums Überleben. Heute wissen wir: Schönheit ist nicht nur "Äußerlichkeit", sondern verweist auf ein inneres Potential. Weit davon entfernt, lediglich Anpassung zu sein, ist sie ein ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





