Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jose Manuel Prieto

Jose Manuel Prieto, 1962 in Havanna geboren, studierte Ingenieurwissenschaften in Nowosibirsk in der ehemaligen UdSSR, wo er nach dem Diplom weitere zwölf Jahre lebte und die verschiedensten Berufe ausübte. Er übersetzte u.a. Werke von Anna Achmatowa, Andrej Platonow, Wladimir Majakowski, Gennadij Ajgi, Marina Zwetajewa, Joseph Brodsky, Alexander Solschenizyn und Vladimir Nabokov ins Spanische. Mit seiner russischen Frau und seiner Tochter lebt er in Mexiko-Stadt, wo er russische Geschichte lehrt.

Bücher von Jose Manuel Prieto

Prieto, Jose Manuel: Liwadija. Roman

Cover: Liwadija

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518416170, Gebunden, 350 Seiten, 22,90 EUR

Aus dem kubanischen Spanisch von Susanne Lange. Liwadija, so heißt der unverhoffte Ruhepunkt im Nomadenleben von J., einem kubanischen Schmuggler, der sich in den Grenzgebieten des zerfallenden Sowjetimperiums komfortabel eingerichtet hat. Nach seiner fieberhaften Jagd dem blanken Gewinn hinterher, bei dem seine Ware - von Mammutzähnen über ... mehr lesen
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Prieto, Jose Manuel: Rex. Roman

Cover: Rex

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3518419633, Gebunden, 339 Seiten, 22,80 EUR

Aus dem Spanischen übersetzt von Susanne Lange. Hauslehrer in der Luxusvilla einer russischen Familie in Marbella - nach langen Jahren in Russland sieht der junge Kubaner J. seine Chance gekommen, wieder in Richtung Süden zu wandern, auf der Suche nach dem verlorenen Meer. Aber wer sind die Hausherren Wassili und Nelly? Woher kommt ihr phantastisches ... mehr lesen
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Prieto, Jose Manuel: Die kubanische Revolution. und wie erkläre ich sie meinem Taxifahrer

Cover: Die kubanische Revolution

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3518125591, Broschiert, 219 Seiten, 10,00 EUR

Aus dem Spanischen von Susanne Lange. Ob New York, Rom, Wien oder Berlin - immer wenn der Kubaner Jose Manuel Prieto von einem Taxifahrer gefragt wird, woher er denn sei, hört er ein begeistertes "Ah, Fidel Castro!" Wie kommt es zu diesem vital strahlenden Bild der kubanischen Revolution und Fidel Castros? Hat die Wirklichkeit nicht längst ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen