Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Jorge Semprun
Semprun, Jorge: Unsre allzu kurzen Sommer.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3518410814, gebunden, 252 Seiten, 20,35 EUR
Nie zuvor hat Jorge Semprun bisher über seine Familie geschrieben. Doch nun erzählt er von der Vertreibung aus dem Paradies seiner Heimatl. 1936 floh die Familie Semprun vor dem spanischen Bürgerkrieg nach Frankreich. Als mittelloser Gymnasiast verbrachte der junge Jorge die drei Sommer bis zum Ausbruch des zweiten Weltkriegs im Pariser Exil. Von ... mehr lesen
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Semprun, Jorge: Die Ohnmacht. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3518223399, Gebunden, 200 Seiten, 13,75 EUR
Aus dem Französischen übersetzt von Eva Moldenhauer. Am 6. August 1945, drei Monate nach seiner Befreiung aus einem deutschen Lager, ist Manuel unweit Paris aus einem Zug gefallen. Als er aus der Ohnmacht erwacht, beginnt er, sich die Welt und das eigene Leben langsam wieder zusammenzusetzen. Ein Geflecht von Erinnerungen und von Reflexionen über ... mehr lesen
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Semprun, Jorge: Der Tote mit meinem Namen. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518413252, Gebunden, 208 Seiten, 18,90 EUR
Aus dem Französischen von Eva Moldenhauer. Jorge Semprun haben die gesellschaftlich-politischen Verhältnisse des 20. Jahrhunderts sein Thema eingeprägt: in einer "unendlichen Schrift" von seinem Leben und Überleben im Konzentrationslager Buchenwald Zeugnis abzulegen. In seinem neuen Buch erinnert er sich, ausgehend von Begegnungen ... mehr lesen
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Semprun, Jorge: Blick auf Deutschland.

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518123521, Kartoniert, 227 Seiten, 10,00 EUR
Aus dem Spanischen von Michi Strausfeld, aus dem Französischen von Joachim Meinert und Bernhard Dieckmann. Parallel zu seinem erzählerischen Werk meldet sich Jorge Semprun - unbequem und beharrlich - immer wieder mit seinen Reden zu Wort. In diesem Buch werden, zum großen Teil erstmals in deutscher Sprache, seine wichtigsten vorgelegt ... mehr lesen
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Semprun, Jorge: Zwanzig Jahre und ein Tag. Roman

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3518416804, Gebunden, 292 Seiten, 19,80 EUR
Aus dem Spanischen von Elke Wehr. Eine unterschwellige Atmosphäre von Gewalt, Auflehnung, ungehöriger Sinnlichkeit empfängt den amerikanischen Historiker Michael Leidson, als er im Juli 1956 zum Landgut der herrschaftlichen Familie Avendano in der Provinz Toledo kommt. Dort soll die jährliche Bußzeremonie stattfinden, ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





