Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Johannes Jansen

Johannes Jansen wurde 1966 in Ostberlin geboren und wuchs dort sowie in Leipzig und Freiberg auf. Er absolvierte eine Lehre als Graveur und studierte Gebrauchsgraphik. Er begann während seines Wehrdienstes bei der Nationalen Volksarmee zu schreiben und publizierte zunächst Texte und Graphiken im Eigenverlag. Für "Dickicht.Anpassung" erhielt Jansen 1996 den Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. 1997 erhielt er die Ehrengabe der Deutschen Schiller-Stiftung. Jansen lebt als freier Schriftsteller in Berlin.

Bücher von Johannes Jansen

Jansen, Johannes: Frederic Chopin.

Cover: Frederic Chopin

dtv, München 1999, ISBN 3423310227, Taschenbuch, 156 Seiten, 7,57 EUR

Chopin (1810 - 1849) zählt zu den schillerndsten Gestalten der musikalischen Romantik. Sein Leben war bewegt und voller Umbrüche, der Zauber seiner Musik ist ungebrochen. Am 17.10. 1999 war sein 150. Todestag. ... mehr lesen
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Jansen, Johannes: Verfeinerung der Einzelheiten.

Cover: Verfeinerung der Einzelheiten

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3518122231, Broschiert, 95 Seiten, 7,62 EUR

Mit acht Bildern von Reinhold Johann Väth. ... mehr lesen
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Jansen, Johannes: Liebling, mach Lack. Die Aufzeichnungen des Soldaten Jot Jot

Kookbooks Verlag, Idstein 2004, ISBN 3937445021, Broschiert, 96 Seiten, 44,00 EUR

Mit einem Nachwort von Roland Berbig. ... mehr lesen
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Jansen, Johannes: Halbschlaf. Tag Nacht Gedanken

Cover: Halbschlaf

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518123807, Broschiert, 85 Seiten, 7,00 EUR

"Der Blick muss gerichtet sein auf etwas, das verstört. Eine Klarheit, die unruhig macht, oder eine Dunkelheit, die man nur allzugut kennt und die man deshalb verschüttet hat", heißt es bei Johannes Jansen, der einem Zustand Erkenntnis abgewinnt, in dem Schlaf- und Wachtraum in eins fallen. Die Halbschlaf-Texte sind ... mehr lesen
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Jansen, Johannes: Bollwerk. Vermutungen

Cover: Bollwerk

Kookbooks Verlag, Idstein 2006, ISBN 3937445196, Gebunden, 110 Seiten, 16,90 EUR

Anknüpfend an seine Beobachtungen und Befragungen von "Ich und Welt" im vorangegangenen Band "Halbschlaf" führen die Vermutungen des "Bollwerks" die Selbst-Befreiung hinein in eine "Wirklichkeit des Möglichen" konsequent fort. Spielerisch üben sie sich in einer Haltung des Zweifels, die ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen