Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Jochen Missfeldt

Jochen Missfeldt, geboren 1941 in Satrup bei Schleswig, war Fliegeroffizier bei der Luftwaffe und studierte dann Musikwissenschaft und Philosophie. Er veröffentlichte mehrere Prosa- und Lyrikbände, Opernspiele und ein Kinderbuch. 1989 erschien sein erster Roman "Solsbüll". Jochen Missfeldt lebt in Nordfriesland.

Bücher von Jochen Missfeldt

Missfeldt, Jochen: Gespiegelter Himmel. Roman

Cover: Gespiegelter Himmel

Alexander Fest Verlag, Berlin 2001, ISBN 3828601472, Gebunden, 423 Seiten, 22,90 EUR

Dies ist die wundersame Geschichte zweier Männer, die dieselben Frauen lieben und durch ein tragisches Schicksal aneinandergekettet sind. Gustav Hasse, das Abitur gerade in der Tasche, will Flieger werden. Nicht von Segelflugzeugen, sondern von den "Titanvögeln" der Bundeswehr. Stationiert in der Nähe seines schleswig-holsteinischen Heimatortes Solsbüll, ... mehr lesen
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Missfeldt, Jochen: Seid gut zum Unkraut. Landschaften, Orte, Jahreszeiten

Cover: Seid gut zum Unkraut

Fränkischer Tag Buchverlag, Bamberg 2002, ISBN 3928648764, Gebunden, 144 Seiten, 15,00 EUR

Jochen Missfeldt hat in diesem Band kürzere Texte vorgelegt, die unter anderem Charakteristika seiner heimischen Landschaft Angeln in Schleswig-Holstein beschreiben - wie den Knick, der die Felder abteilt, Heringsfang und Heringsfest in Kappeln oder die einheimischen Spezialrezepte "Schnüsch" und "Schwarzsauer". Von den ... mehr lesen
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Missfeldt, Jochen: Steilküste. Ein See- und Nachtstück. Roman

Cover: Steilküste

Rowohlt Verlag, Reinbek 2005, ISBN 3498044931, Gebunden, 285 Seiten, 19,90 EUR

Mai 1945, kurz vor Kriegsende. Zwei junge deutsche Marinesoldaten im besetzten Dänemark begehen Fahnenflucht, weil es sie statt in den Endkampf um Berlin nach Hause zieht. Schon wenige Stunden später greift dänische Miliz sie auf und übergibt sie der Wehrmacht. Eingesperrt in einer finsteren Schiffskammer unterhalb der Wasserlinie, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen